Historische Daten zu Ozon

Historische
Daten zu Ozon

 

OZON hat eine 220 jährige Geschichte. (1)

marum11785


Der holländische Chemiker
Martinus van Marum
(1750 -1837)
entdeckte Ozon (Trisauerstoff)
bei der elektrischen Funkenentladung durch den Geruch.
 

 

schoenb1840:

Der deutsche Chemiker
Christian Friedrich Schönbein (1799 – 1868) entdeckte
1839 einen neuen Stoff, der merkwürdig roch und nannte
ihn OZON nach gr. ozein (riechen) .
Beobachtungen über den bei der Elektrolyse des Wassers
und dem Ausströmen der gewöhnlichen Elektricität
sich entwickelnden Geruch. München 1843 in: Abhandlungen
der mathematisch-physicalischen Classe der Königlich
Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

1858 Ozon
wurde durch
André Houzeau
in der Luft nachgewiesen.

1864: Aufklärung
der richtigen chemischen Zusammensetzung (“Dioxid des Sauerstoffatoms”,
also O3) durch
Jean-Louis
Soret
.

1865: Messungen
des bodennahen Ozons durch
Boeckel
mittels “Schönbein – Papier”,
Entdeckung von Tag-Nacht Variationen und des Frühjahrsmaximums.

1881: W.N.
Hartley identifiziert OZON als eine Substanz, die das UV-Licht der
Sonne unter 290 Nanometer absorbiert und in großen Höhen
zu finden ist.

1908: Entdeckung
der Infrarot-Absorption des Ozons bei 4.8, 5.8 und 9.1-10 µm
durch
Angström.

fabry

1919:

Charles Fabry
(1867 – 1945
) französischer Physiker führte
präzise Wellenlängenmessungen mit dem 1896 zusammen
mit Perot konstruierten und nach ihnen benannten Fabry-Perot-Interferometer
durch und untersuchte die chemische Zusammensetzung und Temperatur
der Sterne. Er gab 1907 eine Definition des Meters auf Grundlage
optischer Wellenlängenmessungen. 1913 entdeckte er das
Ozon in der oberen Atmosphäre und zeigte in Untersuchungen
bis 1932 daß die Gesamtmeneg an Ozon in einer vertikalen
atmosphärischen Säule gemessen werden kann und (
in modernen Einheiten) 300 Dobson Einheiten entspricht. (2)

 

dobson

1924:

Gordon
M.B. Dobson
(1889
– 1976)
seit 1920 Lehrer für Meteorologie in Oxford(UK)
beginnt in Oxford mit der regelmäßigen
Messung von Ozon mit einem neu entwickelten Spektrometer,
das zuvor Fabry und Perot konstruiert hatten.
Er begründete
die Ursache der warmen Stratosphäre mit der Aufheizung
durch UV-Absorption durch Ozon

1926: Paul
Götz bestätigt die Theorie von einer Ozonschicht durch
Messungen des sog. Umkehreffektes und bestimmt ihre Höhe zu
ca. 25 Km.

1927: Dobson und D. N. Harrison beobachten
beträchtliche natürliche Schwankungen der Dicke der Ozonschicht.

chapm

1929:
Erste Ozonkonferenz in Paris, Sidney
Chapman
stellt erste theoretische Überlegungen
zur Photochemie des Ozons in der Stratosphäre an (Chapman-Zyklus).

Dr. Sydney
Chapman (1888-1970)
war Professor
of Geophysics University of Alaska Fairbanks und veröffentlichte
hunderte Aufsätze über die Kinetik von Gasen, den
Geomagnetismus, die obere Atmosphäre, die Aurora und
die solare Corona.

 

halley21956:

Verschiedene Antarktisstationen wie auch
die britische Station Halley beginnen regelmäßige
Ozonmessungen.

Gordon Dobson und
die französischen Wissenschaftler Leroy and Rigaud in
der anderen Station Dumont D’Urville entdeckten 1957 als erste
das Ozonloch. Dobson nannte es damals
Southern
Anomaly
”, wie man in seinem
Buch, Kapitel 6, “Exploring the Atmosphere”; Cambridge
University press, 1968 nachlesen kann.

G.Dobson schreibt:
“D. Anomalien
im allgemeinen globalen Muster

(1) Beobachtungen in der Halley Bay in der
Weddell Sea ( 75º Breitengard Süd), während und seit
des Internationalen Geophysikalischen Jahres zeige, das Ozon im
Herbst normalerweise weniger vorhanden ist, es im Winter und Frühling
nicht besonders stark ansteigt. Dann im November, lange nach dem
erwarteten Frühlingsmaximum für die südliche Hemisphäre
steigt die Ozonkonzentration innerhalb einer Woche stark an und
erreicht ihre normalen Werte.

1957:
Beginn der Radiosonden-Bestimmung der vertikalen Ozonverteilung
durch
Kulcke
und
Paetzold.

1964: Das
Welt-Datenzentrum für Ozon in Kanadagibt die erste Zusammenstellung
von Ozondaten heraus.

nimbus41970:
Beginn von Satellitenmessungen von Ozon durch NIMBUS 4-Satelliten
( NASA) (3)
Der Satellit hatte neue Meßgeräte
wie das Backscatter Ultraviolet Spektrometer und ein Infrarot
Spektrometer und Radiometer für Temperatur, Luftfeuchtigkeit
an Bord.

1970: James
Lovelock (1919, brit. Kybernetiker und Klimatologe) verwendete einen
ECD-Detektor (Elektroneneinfangdetektor), um geringste Mengen FCKWs
zu messen. Er stellte auch die GAIA-Hypothese auf, die Erde sei
ein Lebewesen.

crutzen

1971:

Entdeckung der katalytischen Ozonvernichtung
durch Stickoxide (NOX) durch Paul
J. Crutzen (Meteorologe)
im
Zuge der Untersuchung der Auswirkungen von Abgasen
der Überschallflugzeuge auf die Atmosphäre.

Er erkannte auch, daß andere Substanzen
wie Chlor, Brom und Natrium Ozon zerstören könnten,
maß diesen Stoffen jedoch wenig bedeutung bei, da zu
dieser zeit keine natürliche Quelle in der Stratospäre
bekannt war.

 

molina

1973/74:

Dr. Mario Molina (Chemieingenieur)
erstellte im Labor von F. Sherwood Rowland an der Universität
Kalifornien, Irvine (USA) die Theorie der Ozonzerstörung
durch FCKW auf.

cic

1974
Richard Stolarski und Ralph Cicerone
(links; Elektrotechniker, Autodidakt in Atmosphärenchemie,
Chemie, Biochemie und Klima) wurden durch die NASA beauftragt,
die Auswirkung von HCl auf die Stratosphäre aus Emissionen
des SPACE Shuttle zu untersuchen. Obwohl sie keine Atmosphärenchemiker
waren nahmen Sie den Auftrag an und weisen auf den möglichen
Ozonabbau durch Chlorverbindungen hin. Während R. Cicerone
und Kollegen versuchten die Auswirkungen der Jetabgase auf
die Stratosphäre zu ergründen, erkannten sie, daß
Chlorverbindungen das stratosphärische Ozon zerstören
könnte.

Die zugrunde liegende Veröffentlichung
legte den Grundstein für die Entdeckung der Rolle von FCKW
bei der stratosphärischen Ozonzerstörung und wurde auch
bei der Nobelpreisverleihung an Crutzen, Molina, and Rowland erwähnt.
(4, 6, 7)

Cicerone schreibt
in “Causes and Effects of Stratospheric Ozone Reduction: An
Update (1982) ” zu den Hypothesen der chemischen Ozozerstörung
durch Chlor, NOx und FCKW :” Die verbleibenden Ungewissheiten
in jedem dieser Prozesse mit Ausnahme (OH + H2O2 ~ H2O + HO2) sind
beträchtlich. …. Neben den Ungewissheiten bezüglich
der Kinetik im Labor muß festgehalten werden, daß die
Messung der meisten dieser polyatomischen Teilchen in der Atmosphäre
noch nicht erfolgt ist.”

rowland

1975:

Sherwood Rowland,
Professor für Chemie in der Universität Kalifornien
( links) und
Mario Molina finden
weitere Hinweise für den Zusammenhang zwischen Halogenverbindungen
und Ozonabbau. Nach damaliger Meinung sind FCKW ausschließlich
vom Menschen hergestellte Verbindungen. Natürliche Quellen
sind unbekannt.

1978: FCKW
und Aerosole werden in den USA geächtet.

1979: Die
erste Welt Klima Konferenz in Genf (Sitz der WMO) erkennt
den globalen Klimawechsel als ernstes globales Problem und beginnt
die wissenschaftlich die Auswirkungen auf di Menschheit zu erforschen.
Die Konferenz beschließt ein Welt Klima Programm (WCP) unter
der Verantwortung der World Meteorological Organization (WMO), der
UNO: United Nations Environment Program (UNEP), und des International
Council of Scientific Unions (ICSU).

1982 Entdeckung
des Ozonlochs über der Antarktis durch Forscher der englischen
Antarktisstation. Da sie zuerst dachten, die Instrumente seien defekt,
kehrten sie nach UK heim und kamen im Frühjahr 1983/84 wieder.
Nun entdeckten sie noch weniger (ca. -40%) Ozon. Heute wissen wir:
es war das Frühjahrsminimum.

Die National Academy of Sciences (USA) berechnet
einen 9 %igen Effekt der FCKW auf das Ozonloch der Antarktis und
nur 3 % für 1984.

1985 Wiener
Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht

Auf der Konferenz zum Schutz der stratosphärischen
Ozonschicht in Wien vom 18.-22.3.1985 unterzeichnen 21 Teilnehmerstaaten
die Wiener Konvention. Beschlossen wurden allgemeine Verpflichtungen
der Unterzeichnerstaaten (u.a. geeignete Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen),
Verpflichtungen zur Forschung und systematischen Beobachtung, zur
Informationsübermittlung, zur Einrichtung eines Sekretariats,
zur Einsetzung einer Konferenz der Vertragsparteien.

1986 Mark
Schoeberl vom NASA’s Goddard Space Flight Center schreibt in der
Ausgabe von Geophysical Research Letters’ über das Antarktische
Ozonloch, daß der Zusammenhang des antarktische Ozonloches
mit der globalen Ozonzerstörung gefährliche Spekulation
sei.”I think that the atmospheric scientists who announced
that the ozone hole was caused by CFCs made a very serious mistake,”
Er glaubt, daß viele Wissenschaftler wegen politischem und
finanziellem Druck durch Gruppierungen, die dei FCKW-Produktion
regulieren wollen ihre Objektivität verloren haben.

1987: Der
deutsche Bundestag installiert eine Enquête-Kommission:
“Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre”
(1987
-1990)

Die internationale Konferenz zum Schutz der Ozonschicht
in Monteral
ächtet die Produktion von FCKW und setzt Fristen
zum Produktionsstop.

Der Deutsche Bundestag beruft eine 2.
Enquête-Kommission
“Schutz der Erdatmosphäre”
(1991-1994)

watson

1987:

Am 22. Oktober 1991, veranstaltet Dr.
Robert Watson, (Chemiker), stellvertretender UNEP-Vorsitzender

eine Pressekonferenz. Er warnte dort vor der Ausdünnung
der Ozonschicht und verwies auf einen 300-Seiten Bericht der
UNEP der jedoch laut einem UNEP-Sprecher nicht existierte.

 

singer

1987:

Prof. Fred
Singer
, ein Pionier der Satellitenmeßtechnik
der das Backscatter Ultraviolet Spektrometer
im Nimbus 4 Satellit zur Messung der Ozonschicht konstruiert
hatte, kritisiert die Pseudowissenschaft in der OZON-Debatte
(9), da man viele Effekte des anarktischen Ozonlochs und seine
Abhängigkeit von der Jahreszeit, Temperatur usw. nicht
erklären kann. Er weist darauf hin, daß NOX die
Hauptverursacher des stratosphärischen Ozons sei, das
aus bakteriellem Abbau von der Erdoberfläche resultiere.

1988: Wissenschaftler
präsentieren Forschungsergebnisse, die ein Ozonloch in der
Arktis beweisen.

1989: Prof.
Fred Singer stellt fest, daß das Ozonloch dre Antarktis keine
Auswirkung auf den Hautkrebs der USA hat. Weiterhin steht dieser
nicht in Zusammenhang mit UV-Dosen aus Ozonlöchern.
Die Standard FCKW-Theorie kann weder ein Ozonloch voraussagen noch
die temporäre Ausdünnung der Antarktis erklären.
(10)

1992: Die
Abhängigkeit der globalen Ozonkonzentartion der Stratosphäre
vom 11-jährigen Sonnenzyklus wird bekannt. Außerdem stellte
man an den wenigen Stationen, die seit 60 Jahren Ozon messen extrem
große Schwankungen der globalen Ozonschicht statt. (11)

1994: Fred
Singer weist auf natürliche Chlor-Quellen zur Ozonzerstörung
hin , die mehrere Zehnerpotenzen größer sind als die
menschlichen. (12)
Viele Vulkane wie die in Kamtchatka (Sibirien, 29 aktive Vulkane)
oder der Santa Maria in Guatemala emittieren FCKW wie Freon-11 und
12 mit der 400-fachen Konzentration wie in der Natur normalerweise
messbar. (14)

1995: Das Montreal-Protokoll
zur Begrenzung der FCKW wurde überarbeitet. Präsident
Bush verkündete ein Verbot der FCKW.

Rowland, Molina
und Crutzen
erhalten den Nobelpreis für ihre Forschung
zur Zerstörung der Ozonschicht durch FCKW. (8)

Die UV-Dosis sinkt seit ca. 1940 entsprechend der
Verminderung des solaren Outputs.

Die überarbeitete Version der Rowland/Molina-Ozonzerstörungs-Theorie
durch FCKW erklärt 5 % Ozonzerstörung in 100 Jahren, in
der Antarktis werden 50 % in 2 Wochen festgestellt.(13)

Quellen:
(1) www.iup.uni-heidelberg.de/institut/studium/
lehre/Atmosphaerenphysik/script2/Stratosphaere.pdf

(2)
http://www1.physik.tu-muenchen.de/~kressier/Bios/Fabry.html
und http://www-obs.cnrs-mrs.fr/tricent/astronomes/fabry.htm

(3)
http://www.earth.nasa.gov/history/nimbus/nimbus4.html
(4)
http://www.agu.org/inside/awards/Cicerone_RJ.html
(5)
http://www.ec.gc.ca/ozone/docs/UO/Timeline/EN/timeline.cfm
(6) http://books.nap.edu/books/0309032482/html/145.html
(7)
http://www.ciesin.org/docs/011-464/011-464.html
(8)

../../../../../www.nobel.se/chemistry/laureates/1995/molina-lecture.pdf
(9)
http://www.sepp.org/ozone/assess.html

(10) http://www.sepp.org/ozone/advinozon.html
(11) http://www.sepp.org/ozone/jury.html
(12) http://www.sepp.org/ozone/holetruth.html
(13) http://mitosyfraudes.8k.com/Ozo/vortex.html
(14) http://c3.org/chlorine_knowledge_center/bbc7.html

(15) Das Montreal Protokoll zur Ächtung
der FCKW:
http://www.epa.gov/ozone/intpol/index.html
und
http://www.unep.ch/ozone/Treaties_and_Ratification/2B_montreal%20protocol.asp

(16) Kritik an der Ozonzerstörungstheorie:
http://www.gwb.com.au/gwb/news/beck/230899.htm

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