weiteres Glossar Klasse 11: Ökologie

Glossar Cytologie Biokurs 2001

 

Auflösungsvermögen

Das Auflösungsvermögen mißt die minimale Trennung zweier Objekte, die man gerade noch getrennt erkennen kann; beim Auge 0,2 mm

Acetylcholinesterase

Enzym an den Synapsen der Neuronen, was die Acetylcholin (Transmitter) -wirkung beendet

aktive Stelle

Ort im Enzym, in einer Vertiefung der Globulärstruktur liegend, an der der katalytische Vorgang geschieht.

aktiver Transport

Transport von Teilchen unter Energieaufwand der Zelle

Aktivierungsenergie

Die Energie, die zur Reaktion eines Stoffes notwendig ist.

allosterisch

= an einem anderen Ort; Hemmung eines Enzyms an einer anderen Stelle als der aktiven

Aminogruppe

-NH2-Gruppe; eine der funktionellen Gruppen einer Aminosäure, mit der die Peptidbindung gemacht wird; basische Eigenschaft, polar

Aminosäuren

Carbonsäuren mit einer Aminogruppe; biologisch wichtig sind 20 Aminosäuren

Amylase

Stärke- spaltendes(/synthetisierendes) Enzym im Speichel, und Dünndarm

Antiport

Transportprotein, das 2 Teilchen in verschiedene Richtung durch die Membran transportiert

Apoptose

programmierter Zelltod; Gene können die Zelle kontrolliert sterben lassen

Arginase

Enzym der Leber, das im Harnstoffzyklus aus Arginin Harnstoff abspaltet

aromatisch

organischer Stoff, der einen Phenylring (-Benzolring) besitzt.

ATP

Adenosintriphosphat, Energiespeicherstoff aller Zellen

Biokatalysatoren

= Enzyme; katalysieren in biologischer Umgebung Reaktionen

Braunsche Teilchenbewegung

Bewegung von Teilchen aufgrund der Umgebungswärme

BSE (=bovine spongiform encephalopathy) gehirnzersetzende Krankheit bei Rindern, verursacht durch infektiöse Proteine (= Prionen)

Calzitonin

Hormon, das den Ca++-Haushalt regelt

Capsid

Hülle der Viren, besteht meist aus Protein, kann mehrschichtig sein

Carboanhydrase

Zn2+ -haltiges Enzym im Blut, das die Spaltung von H2CO3 in CO2 und Wasser katalysiert

Carboxylgruppe

- COOH-Gruppe, funktionelle Gruppe der Carbonsäuren

Carboxypeptidase A

Verdauungsenzym im Dünndarm das eine Peptidkette vom Carboxylende her spaltet.

Carotinoide

gelborange Blattfarbstoffe, auch in anderen pflanzlichen Geweben enthalten

Cellulose, Hemicellulosen, Pektin

Bestandteile von pflanzlichen Zellwänden, Cellulose besteht aus Ketten von Glucose, Hemicellulosen und Pektine haben eine davon modifizierte Struktur.

Centriol

Kleines Körperchen nahe dem Zellkern nur in Tierzellen; dient der Zellteilung.

Chlorophyll

Grüner Blattfarbstoff in den Chloroplasten, wird durch Licht angeregt

Chromatinfäden

lange Fäden aus DNA im Zellkern; enthalten die Erbinformation

Chymotrypsin

Verdauungsenzym im Dünndarm, spaltet Polypeptidketten

Cilien, Geißeln

haarartige oder peitschenartige Anhängsel von Zellen zur Fortbewegung

Citratsynthetase

Enzym der Zellatmung; stellt Citronensäure her

Clathrin

spezieller Stoff, der sich um eine Membrangrube anlagert, in der Stoffe transportiert werden.

Colchizin

Gift der Herbstzeitlosen; hemmt Spindelfaserapparat

Creutzfeld-Jacob Krankheit gehirnzersetzende Krankheit beim Menschen, verursacht durch infektiöse Proteine (= Prionen)

Cristae

Faltenförmige Ausstülpungen der inneren Mitochondrienmembran

Crystallin

Protein aus dem die Linse im Auge besteht

Cytochrom B562

Enzym in den Mitochondrien mit der prosthetischen Gruppe Häm, das e- überträgt.

Cytoplasma

"Suppe" innerhalb der Membran, in dem sich die Organellen befinden.

Cytoskelett

Netzwerk von Proteinröhren in der Zelle bestehend aus Mikrotubuli, dient der Festigung und dem Transport.

Denaturierung

Zerstörung der räumlichen Struktur der Proteine durch Hitze, Säure und Base

Deplasmolyse

Umkehrung der Plasmolyse

Dictyosom

= Golgi-Apparat, Zellorganell zur Stoffsynthese

Differenzierung

Entwicklung einer Zelle vom embryonalen Zustand zu einer spezialisierten Zelle mit spezieller Form und speziellem Stoffwechsel. Z. B. aus der Zygote wird eine Leberzelle oder Haarzelle oder Nervenzelle.

Diffusion

Bewegung von Teilchen entlang eines Konzentrationsgradienten in Medien

Diisopropylfluorophosphat (DFP)

irreversibler Hemmstoff der Acetylcholinesterase

Dipeptid

Verbindung aus 2 Aminosäuren über Peptidbindung

Disulfidbrücke

Kovalente Bindung zwischen 2 Cysteinresten in Proteinen. Dabei verbinden sich unter H2-Abspaltung die beiden -SH-Gruppen und bilden eine -S-S- Brücke.

DNA

Makromolekül im Zellkern, in den Mitochondrien, Chloroplasten und in Bakterienzellen in dem die Erbinformation gespeichert ist.

dynamisches Gleichgewicht

Gleichgewichtssituation bei dem zwei entgegengesetzte Vorgänge in gleichem Maß ablaufen, z. B. Hin-und Rückreaktion

Ebolavirus

tödliches Fadenvirus, in Afrika aufgetaucht

Elementarpartikel

ATP-Synthase-haltige Struktur auf den Cristae der inneren Mitochondrienmembran, dient der ATP-Produktion

ELMI

Kurzform für Elektronenmikroskop

Endozytose

Aufnahme von Partikeln in die Zelle

Endoplasmatisches Retikulum (ER)

Zellorganell, das ein System abgeplatteter Röhren und Säcke bildet; dient als Transportsystem

Endprodukthemmung

Form der Inhibition, bei der das Endprodukt einer Synthesekette ein Enzym inmitten der Kette hemmt

Enzym

Protein mit katalytischen Fähgkeiten in Zellen und transzellulärem Raum (Blut, Verdauungstrakt)

Enzymaktivität

Geschwindigkeit, mit der ein Enzym eine Menge Substrat katalysiert

Enzym-Substrat-Komplex

Kurzzeitiger Komplex von Enzym und Substrat im Moment der Katalyse

Eukaryontische Zelle

Zelle der Tiere, Pflanzen und Pilze mit den Zellorganellen Kern, Mitochondrien, Golgi-Apparat, Chloroplasten, ER, Lysosomen, Ribosomen usw,

exergonisch

energiefreisetzend unter Standardbedingungen, freiwillig ablaufend; DG = -

Exozytose

Ausschleusung von Partikeln aus der Zelle

Faltblatt

Sekundärstruktur, die dadurch entsteht, daß Primärstrukturen sich parallel oder antiparallel aneinanderlagern

Favismus

Erbkrankheit; es fehlt das Enzym Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase, nach der Bohne Vicia Faba benannt. Anämie durch Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase[G6PD]-Mangel

Ferredoxin

Enzym in den Chloroplasten, überträgt e-

freie Enthalpie

Die Energie einer freiwillig ablaufenden Reaktion, die frei werden kann; (G)

GAPD

Glycerinaldehydphosphatdehydrogenase, Enzym der Glycolyse (energiegewinnenden Stoffwechsels), Quartärstruktur, 4 Untereinheiten, Oxidoreduktase; Kofaktor NAD

gekoppelter Transport

Transport von 2 verschiedenen Teilchen gemeinsam durch die Membran

Gesamtvergrößerung

Vergrößerung Okular x Objektiv

glattes ER

ER ohne Ribosomen

Gleichgewichtskonstante

K= [Produkte]/[Edukte]; errechnet sich aus dem Massenwirkungsgesetz, Die Größe von K macht eine Aussage über die Gleichgewichtslage

Gleichgewichtsreaktionen

Chemische Reaktion bestehend aus Hin- und Rückreaktion; beides läuft gleichzeitig ab bis zum dynamischen Gleichgewicht

Globulärstruktur

= Wollknäuelstruktur = Tertiärstruktur; räumliche Faltung der Polypeptidkette

Golgi-Apparat

= Dictyosom; siehe dort

Grana

Körnchenförmige Partikel in der Zelle

Häm

Roter Farbstoff, Bestandteil vieler Proteine wie Hämoglobin oder Cytochrome; enthält Fe oder Cu.

Hämoglobin

O2/CO2-transportierendes globuläres Protein in den roten Blutkörperchen; roter Blutfarbstoff

H-Brücken

Nebenvalenzbindungen zwischen polaren Gruppen über ein H-Atom; z.B. über 2 -OH- Gruppen

Hechtsche Fäden

entstehen bei der Plasmolyse; das Cytoplasma ist nur noch an einigen Stellen an die Zellwand der Pflanzenzellen geheftet

Helix

Sekundärstruktur, die Primärstruktur schraubt sich auf

Hydrolyse

Spaltung einer über Kondensation entstandenen Bindung unter Aufnahme von H2O

hydrophil

wasserlöslich

hydrophob

fettlöslich

hypertonisch

überkonzentrierte Lösung im Vergleich zu einer benachbarten

hypotonisch

unterkonzentrierte Lösung im Vergleich zu einer benachbarten

Insulin

Hormon der Bauchspeicheldrüse, blutzuckersenkend

Ionische Wechselwirkungen

Anziehung zwischen zwei geladenen Atomgruppen z. B. COO- und NH3+

irreversibel

nicht umkehrbar

isotonisch

gleichkonzentrierte Lösung im Vergleich zu einer benachbarten

Katalase

Enzym der Leber, das H2O2 spaltet

Kennzeichen des Lebens

Eigenschaften, die Lebendiges vom Toten unterscheiden: Stoffwechsel, Reizbarkeit, Fortpflanzung, Vererbung, Beweglichkeit, Differenzierung, Tod

Kernporen

Poren in der Kernmembran

Koenzyme

organische Hilfsstoffe der Enzyme wie NAD, FAD; oft aus Vitaminen entstanden

Kohlenhydrate

Monosaccharide Glucose, Fructose usw. Oligosaccharide Maltose, Lactose usw. Polysaccharide Stärke, Cellulose usw.

kompetitiver Inhibitor

Hemmstoff von Enzymen, der eine ähnliche Struktur wie das Substrat besitzt und deshalb vom Enzym damit verwechselt wird

Kondensation

Verbindung zweier Stoffe unter Wasserabspaltung z. B. zwei Aminosäuren

Konformation

= Räumliche Struktur der Proteine und Peptide

Konzentrationsgefälle

unterschiedliche Konzentrationsbereiche in Lösungen oder Räumen

Kraftwerke der Zelle

Mitochondrien als Produzent von ATP, die Stoffwechselenergie aller Lebensvorgänge

Lignin

Grundbestandteil des Holzes

Lipase

Fettspaltendes Enzym im Dünndarm

Lipide

= Fette

Lyse

Letzte Phase des lytischen Virenzyklus; Aufplatzen der Zelle und Entlassen von Hunderten von Viren; Die Zelle stirbt dabei meist

Lysosomen

Kleine Zellorganelle mit Verdauungsfunktion

Makromoleküle

= Riesenmoleküle

Makropinosom

Vesikel, das durch Aufnahme flüssiger Stoffe in die Zelle entsteht

Michaelis-Menten-Konstante

Km, abgeleitet aus dem Massenwirkungsgesetz, angewandt auf eine enzymatische Katalyse; gibt die Menge des Substrats an, die für die halbe Maximalaktivität des Enzyms notwendig ist.

Mikrovilli

Bürstensaum, feine Ausstülpungen der Zellmembran bei z. B. Darmzellen

Mitochondrien

meist bohnenförmige, große Zellorganelle, die ATP herstellen, eigene DNA und Ribosomen besitzen

Mitochondrienmatrix

Flüssigkeit in den Mitochondrien

mRNA

= messenger RNA; Abschrift eines Gens, besteht aus Ribonukleinsäure; wandern zu den Ribosomen und dienen dort als Bauplan zur Herstellung von Eiweißen.

Na+/K+-Pumpe

Antiport-Protein, das Na+ aus der Zelle und K+ in die Zelle transportiert

Nukleolus

Kernkörperchen, Bildungsort der Ribosomen

Nukleinsäure

besteht aus Makromolekülen; es gibt 2 Formen: DNA und RNA; dient zur Speicherung von Erbinformation oder Aufbau von Ribosomen oder zum Transport von Aminosäuren.

Oligopeptid

kurze Ketten von Aminosäuren, die durch Peptidbindung verbunden sind

Osmose

Diffusion von Wasser durch Membranen entlang eines Konzentrationsgradienten

osmotischer Druck

entsteht durch Wassereinstrom in eine Zelle und wirkt z. B. gegen die Zellwand

Oxytocin

Hormon der Hypophyse, ruft bei der Geburt die Wehen hervor; Nonapeptid

Pepsin

Verdauungsenzym im Magen, Protease

Peptid

Verbindung von mindestens 2 Aminosäuren über die Peptidbindung

Peptidbindung

Bindung über die Carboxylgruppe und Aminogruppe bei Peptiden

Peroxisomen

Kleine Zellorganellen, vesikelartig die Hydrolasen (Katalase) enthalten; dienen der Verdauung in Zellen; z. B. Leberzellen

Phagen

Viren, die Bakterienzellen befallen

Phagosom

ein membranumhülltes Vesikel, das sich durch Phagozytose bildet, indem die Zellmembran eine Partikel umschlossen hat.

Phagozytose

Vorgang zur Bildung eines Phagosoms; Aufnahme fester Partikel in die Zelle; siehe Phagosom

pH-Optimum

optimaler pH, bei dem ein Enzym katalysiert

pH-Wert

pH = -log [H+]; gibt die Menge an H+-Ionen in einer Lösung an (0-14); 0-<7 sauer; 7 = neutral; >7-14 = basisch

Pigmente

= Farbstoffe wie z. B. Chlorophyll oder Häm

Pinozytose

Aufnahme von flüssigen Stoffen in die Zelle

Plasmodesmen

Verbindungsstellen zwischen pflanzlichen Zellen , von Cytoplasma und ER durchzogen zum Stoffaustausch

Plasmolyse

Ablösen des Cytoplasmas durch eine hypertonische Lösung außerhalb der Zelle

Polypeptid

Aminosäurekette mit vielen Aminosäuren

Polysomen

an mRNA aufgereihte Ribosomen, die parallel an der Herstellung eines Polypeptids arbeiten

Porin

Röhrenförmiges Protein, das in der Zellmembran von Bakterien einen Kanal bildet

primäre Zellwand

Zellwand von jungen Pflanzenzellen; besteht aus Cellulose

primärer aktiver Transport

das Membranprotein benötigt selbst ATP um seine Konformation zu ändern und den Stoff zu transportieren.

Primärstruktur

grundsätzliche Struktur einer Peptidkette, die sich aus der Sequenz ergibt; Zick-Zack-Kette

Prionen Gehirnproteine (= PrP) der Schafe, Rinder (u.a. Tieren) und des Menschen die in eine infektiöse Konformation übergehen können und Scrapie, BSE und Creutzfeld-Jacob Krankheit in Form einer Gehirnzersetzung hervorrufen können.

prosthetische Gruppe

fest an Enzyme gebundener Nichtproteinanteil; z.B. Häm

Proteid

Protein mit Nichtproteinanteil (z.B. Häm)

Protein

Polypeptidkette mit über 100 Aminosäuren

Protisten

einzellige Lebewesen

Protoplasma

alles innerhalb der Zellmembran: Cytoplasma und Organelle

Quartärstruktur

räumliche Struktur von Proteinen, die aus mehreren Tertiärstrukturen bestehen, z. B. Hämoglobin besteht aus 4 Ketten

rauhes ER

ER mit Ribosomen besetzt

Renaturierung

Regenerierung der räumlichen Struktur einer Proteins nach milder Denaturierung

reversibel

umkehrbar

Rezeptoren

Strukturen an der Außenseite von Membranen, zur Erkennung von Signalen oder Botenstoffen

rezeptorgesteuerte Endocytose

Rezeptoren an der Zellmembran ermöglichen die Aufnahme von Partikeln

RGT-Regel

Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel: Erhöht man die Temperatur um 10° C, verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit

Ribonuklease

Enzym was Ribonukleinsäure spaltet

Ribosomen

Kleine Zellorganellen, die Protein herstellen; bestehen aus Ribonukleinsäure

Röntgenstrukturanalyse

Methode zur Strukturaufklärung von Stoffen; dabei werden von Stoffen Kristalle gezüchtet und diese geröntgt; die Ablenkung der Röntgenstrahlung wird gemessen und daraus die dreidimensionalen Atomkoordinaten berechnet.

Schloß-Schlüssel-Modell

Modell zum Ablauf einer enzymatischen Katalyse; Substrate passen wie ein Schlüssel in das Schloß: Enzym

Scrapie gehirnzersetzende Krankheit bei Schafen, verursacht durch infektiöse Proteine (= Prionen)

sekundärer aktiver Transport

es wird ATP dazu benötigt, einen Gradienten zu schaffen. Entlang des Gradienten kann dann das Transportprotein Moleküle transportieren.

Sekundärstruktur

Räumliche Organisation einer Peptidkette in Form einer Helix oder als Faltblatt

semipermeabel

halbdurchlässig

Signalpeptid kurze Aminosäuresequenz am Ende jeder Polypeptidkette; dient zur Ansteuerung des Wirkungsorts in der Zelle

stabilisierende Bindungen

verschiedene Bindungen in einer räumlich gefalteten Polypeptidkette zwischen bestimmten Aminosäureresten, Disulfidbrücken, H-Brücken, ionische und hydrophobe Wechselwirkungen,

Stroma

Flüssigkeit in Chloroplasten

Substratspezifität

Enzyme erkennen ihr Substrat

Sulfonamide

Antibiotika, (Stoffe die Bakterien abtöten)

Symport

Transportprotein, das 2 Teilchen in eine Richtung durch die Membran transportiert

Tabakmosaikvirus

Virus der die Zellen der Tabakpflanze befällt, stäbchenförmig

Tertiärstruktur

= Globulärstruktur, Wollnäuelstruktur der Proteine

Tetraeder

4-flächiger geometrischer Körper

Tetrapeptid

Peptid aus 4 Aminosäuren

thermophil

hitzeliebend; Lebensweise einiger Bakterien (Archäa) bei Temperaturen um den Siedepunkt von H2O

Thylakoide

Membranausstülpungen der inneren Chloroplastenmembran

Tonoplast

abgrenzende Membran zwischen Cytoplasma und Vakuole in einer Pflanzenzelle

Transferrin

Fe-Transportprotein im Blut

Tripeptid

Peptid aus 3 Aminosäuren

Trypsin

Verdauungsenzym im Dünndarm, Protease

Tubulin

Protein aus dem die Mikrotubuli bestehen

Tunnelprotein

Membranprotein das Stoffe hindurchläßt

Turgeszenz

Füllungszustand einer Zelle (Vakuole)

Uniport

Carrierprotein, daß nur in eine Richtung tarnsportiert

Urease

Harnstoffspaltendes( synthetisierendes) Enzym in der Leber

Viren

Partikel, kleiner als Zellen, aus Protein und Nukleinsäure bestehend, die Zellen infizieren und töten

Wirkungsspezifität

Enzyme haben auf ihr Substat eine bestimmte chemische Wirkung

Wollknäuelstruktur

= Tertiärstruktur= Globulärstruktur; siehe dort

Xanthophylle

gelbe Blattfarbstoffe in Chloroplasten

Zellkern

größtes Zellorganell eukaryontischer Zellen; enthält Erbinformation

Zellmembran

Äußere Abgrenzung des Protoplasmas; besteht aus Lipoid (60%) und Protein (40%)

Zellorganellen

Bei Eukaryonten Kern, Mitochondrien, ER, Golgi-Apparat, Lysosomen, Ribosomen, Peroxisomen

Zellwand

Bei Pflanzenzellen Schicht aus Cellulose oder Holz um die Zellmembran

Zellweger Syndrom

Erbkrankheit; Fehlen der Peroxisomen, sodaß die Katalase im Cytoplasma auftritt. Die Krankheit führt wenige Wochen nach der Geburt wegen schwerster Defekte an verschiedenen Organen zum Tod.