Auf der violett eingefärbten elektronenmikroskopischen
Aufnahme Abb. 8 sieht man ein weißes
Blutkörperchen (Leukozyt, Makrophage), das einen Haufen
kugelförmiger Bakterien ( Staphylokoccen) in
sich aufnimmt (phagozytiert).
spaceProkaryontische Zellen sind in
der Regel ca. 100 x kleiner wie eukaryontische. Mit dem bloßen
Auge sind deshalb Bakterien nicht zu erkennen.
Auf der Abb. 10
ist eine Bacillen-Kultur (Bacillus cereus; rot) in einer
ca. 10 cm großen Petrischale zu sehen. Einzelne
Bakterienzellen sind im Mittel ca. 1mm
groß.
Bakterien treten in vielfältigen Erscheinungsformen
auf ( Abb. 9):
Dabei gibt es kugelförmige (= Coccen),
stäbchenförmige (= Stäbchen) und spiralförmige
(= Spirillen) Bakterien in verschiedenen Varianten.
Größenbereiche
Meter
Millimeter
(mm)
Mikrometer
( mm)
100m
10-3
m
10-6m
1
1/1000m
1/1 000 000m
Nanometer
(nm)
Picometer
(pm)
10-9m
10-12m
1/1000 000 000m
1/1000 000 000
000m
Abb. 8
phagozytierender Leukozyt
Granulozyt phagozytiert Staphylokokken
Abb. 10
Bacillus cereus
Bakterienausstrich in einer Petrischale
Abb.11
Größenbereiche
Die Zellgröße bei eukaryontischen
Zellen schwankt zwischen 10 mm
und 100 mm.
Die Amöben- und Leukozytenzellen
haben eine wechselnde, zerklüftete Zellform (siehe oben, Mitte
links), Pantoffeltierchen und viele Pflanzenzellen eine längliche
Gestalt (siehe oben links und unten rechts).
Nervenzellen
besitzen viele Fortsätze, (siehe oben) Pflanzenzellen z.B.
in Sprossen (Stengeln) sind oft rundlich mit dünnen oder dickeren
Zellwänden (siehe unten links) und die Sehzellen
von Insekten sehen wieder rundlich an der Oberfläche aus. (siehe
unten Mitte)