Weitere Glossare: Molekulargenetik, Klassische Genetik
| Glossar Evolution |
| absolute Zeitskala | basiert auf der natürlichen Radioaktivität chemischer Elemente in bestimmten Gesteinen |
| Acanthostega | Frühes Amphibium aus dem späten Devon |
| adaptive Radiation | Hat Gendrift durch den Gründereffekt stattgefunden oder sind durch Massensterben vakante ökologische Nischen übriggeblieben, ergibt sich allopatrische Artbildung in Form einer adaptiven Radiation |
| Aegyptopithecus | früher Affe; vor ca. 34 Millionen Jahren fand man Fossilien in Ägypten, China und Amerika |
| Aktualismus | 1830, Lyell: Die Gegenwart ist der Schlüssel zur Vergangenheit!.Die Erde ist viel älter ist als bisher angenommen und sich langsam hauptsächlich durch Erosion verändert hat. |
| allopatrische Artbildung | Ist die Isolation der Populationen durch eine physikalische (geographische) Barriere der Grund für die reproduktive Barriere, entwickelt sich die isolierte Population und bringt eine neue Art hervor. (Mayr 1964) |
| Allopolyploidie | Polyploidie mit einer Hybridisierung |
| Allosaurus | fleischfressender Dinosaurier (Therapode) aus dem Jura (208-146 MJ) |
| Altersgleichung | mathematischer Zusammenhang, der den radioaktiven Zerfall mit der geologischen Zeit in Verbindung bringt |
| Anagenese | Stammenentwicklung, aus der Art A entwickelt sich Art B |
| Ambulocetus | Darunter ist der 3 m lange abgebildet, der sich 5 MJ später daraus entwickelte. |
| Amniota | Das amniotische Ei ist ein wichtiges taxonomisches Merkmal der, zu der wir genauso wie die Dinosaurier und die Vögel gehören. |
| analoge Merkmale | unterschieden, die sich durch Anpassung ähneln aber die zu Organismen mit unterschiedlichem Stammbaum gehören. Hier sind z. B. die Grabbeine der Maulwurfsgrille als wirbelloses Insekt (Avertebrata) und das Grabbein des Maulwurfs als Wirbeltier (Vertebrata) zu nennen. |
| Anapside | Saurier seit dem Carbon mit keinem Schädelfenster |
| Anthracosaurier | sind die Brückentiere zwischen Amphibien und Reptilien. |
| Apatosaurus | wohl bekanntester Saurier nach dem Tyrannosaurus; riesiger (30m), pflanzenfressender Dinosaurier der Jurazeit (= Brontosaurus) |
| Aquatic Ape Theory"(AAT): | Einige Zeitgenossen sind der Meinung, daß die Vorfahren der Menschen während ihrer Evolution eine aquatische Phase durchlaufen haben. Indizien hierfür seien, daß z.B. Menschen wie alle Wassersäuger salzige Tränen weinen usw. |
| Archaeopteris | Baumfarn des Devon |
| Archaeopteryx | Urvogel aus dem Jura mit Reptilen- und Vogelmerkmalen. Bisher hat man 7 Exemplare gefunden, das erste 1861 durch H. v Meyer im Kalkstein nahe Solnhofen. Die Urvögel lebten vor ca. 150 Millionen Jahren im späten Jura. |
| Archaikum | Das Archaikum (3,8 Milliarden Jahre - 2,5 Milliarden Jahre) ist die Zeit, in der die ersten Zelle entstanden. Die Erdatmosphäre bestand aus Methan und Ammoniak, also toxischen Gasen für die Lebewesen unserer Zeit. Die Erdkruste war genügend abgekühlt, daß sich die Landmassen bildeten. |
| archaischen Homo sapiens | Manche Paläoanthropologen ordnen die älteren Homo sapiens Populationen in Europa und Afrika einer eigenen Spezies zu: Homo heidelbergensis. Vor ca. 300,000 Jahren entwickelten sich einige dieser Population zu den Neandertalern wieder andere zum archaischen Homo sapiens. |
| Artiodactyla | = Paarzeher : Schweine, Nilpferde, Hirsche, Kamele, Giraffen, Rinder |
| Australopithecines | Die ersten Hominiden traten vor ca. 5 Millionen Jahren in Ostafrika auf. |
| Australopithecus anamensis | 1995 fand Meave Leakey nahe dem Turkanasee in Kenia Überreste einer 4,15 MJ alten Australopithecus-Spezies, die sie Australopithecus anamensis nannte. |
| Australopithecus äthiopicus | lebten vor 2,5 Millionen Jahren, Seitenast von A. anamensis |
| Australopithecus afarensis | Die ältesten Australopithecus afarensis-Spezies lebten vor 4 Millionen Jahren. |
| Australopithecus africanus | entwickelten sich vor 3 Millionen Jahren aus Australopithecus afarensis, grazile Form, Stammvater von Homo |
| Australopithecus boisei | Seitenentwicklung von A. anamensis; entstand vor 2 MJ aus A. aethiopicus, sehr rubuste Form. |
| Australopithecus robustus | Aus A. africanus entstand vor 2 Millionen Jahren die robuste Form Australopithecus robustus |
| Baluchitherium | Das größte Landsäugetier aller Zeiten (7 m lang, 5,4 m Schulterhöhe mit ca. 15 to, ein hornloser verwandter der Rhinozerosse der Ordnung Perissodactyla) durchstreift die asiatischen Weiten |
| Basilosaurus | ist ein Walvorfahre, der vor 35 bzw. 40 MJ im Eozän gelebt hat. Man fand Überreste in marinen Sedimenten in Louisiana (USA). der ca. 15 m lange und 7 to schwere Basilosaurus sah eher wie eine Seeschlange aus und besaß einen 1, 5 m langen Schädel mit 2 Sorten Zähnen. |
| Becquerel, Henri | 1896 Entdecker der Radioaktivität |
| Biokulturelle Evolution | Mit der kulturellen Entwicklung des Homo erectus begann eine neue Phase der Evolution, in der natürliche Selektion durch kulturelle Erfindungen verändert wurde = Biokulturelle Evolution |
| Biostratigraphie | Identifikation und Organisation von Gesteinsschichten aufgrund von Fossilien. |
| Brachiopoden | Im Ordovizium gab es ca. 200 verschiedene Arten von Brachiopoden (Armfüßer). Dies sind marine Tiere, die wie Muscheln aussehen, besitzen aber eine davon unterschiedliche Anatomie. Man findt sie heute eher selten in kalten Ozeanen in den Polarregionen. |
| Brachiosaurus | Die berühmtesten Saurier aus der Morrison Formation in Utah (Jura) sind die Sauropoden. Sie lebten dort in einem teilweisen trockenen Klima mit Farnen, Ginkobäumen und Koniferen. Insekten wie Termiten waren damals schon hochentwickelt. Besonders bekannt sind die Brachiosauriden (Brachiosaurus) und Diplodiciden (Diplodocus), Pflanzenfresser. |
| Brückentier | Zwischenform eines Organismus zwischen 2 verschiedenen Organismentypen z. B. Archäopterix zwischen Reptilien und Vögeln |
| Ceratopsiden | Dinosauriergruppe der Kreide; z. B. Tyrannosaurus rex oder Triceratops |
| Cetacea | Wale gehören mit den Delphinen, und Tümmlern zur Ordnung der Cetacea |
| Chicxulub-Krater | Wurde durch K-T-Ereignis verursacht. Der 200-300 km große Chicxulub-Krater liegt unter einer 1100 m hohen Kalksteinschicht begraben. Die Mineralien dort zeigten Anzeichen für Schock-Umwandlung, verursacht durch Drucke, die weit höher waren als irdische Prozesse wie Vulkanismus. Die Altersbestimmungen lieferten exakt die Zeit des K-T-Ereignisses vor 65 Millionen Jahren. |
| Chemische Evolution | Die biologische Evolution beginnt ab dem Auftauchen der ersten Zellen vor ca. 3,7 Milliarden Jahren. Zuvor müssen die typischen organischen Moleküle einer Zelle, wie Proteine, Fette und Nukleinsäuren entstanden sein. |
| Cladistik | ist eine von Willi Hennig 1950 entwickelte Methode, um einen Stammbaum zu rekonstruieren. |
| Cladogenese | echte Artbildung |
| Cooksonia | Fossile Pflanzen des Silur, ein Gruppe Pflanzen mit verzweigten Sprossen und Sporangien an den Sprossenden. |
| Crinoide | In den silurischen Ozeanen waren Crinoide (z. B Seelilien = keine Pflanzen!) weit verbreitet |
| Cro-Magnon-Menschen | erste moderen Homo sapiens sapiens aus Frankreich mit ihren Höhlenzeichnungen und anderen Kunstgegenständen aus Stein, Holz, Knochen und Ton von 15 000- 10 000 Jahren berühmt. |
| Cyanobakterien | Noch heute lebende autotrophe Bakterien aus dem Archaikum. Aus dieser Zeit stammen auch die ältesten Fossilien. in präkambrischem Gestein aus Australien. Sie sind 3,5 Milliarden Jahre alt. |
| Cynognathus |
War ein säugetierähnliches Reptil (Therapsid), etwa wolfsgroß und lebte zu Beginn des Trias. |
| Cuvier, Georges | Begründer der Paläontologie, Katastrophentheorie, die besagt, daß durch mehrere lokale Katastrophen frühere Arten ausgestorben seien. |
| Darwin, Charles | Begründer der modernen Evolutionstheorie |
| Dendrochronologie | Durch Aneinanderreihung von Jahresringen alter Bäumen bekannten Alters und durch Überlappung mit Jahresringen von historischen und archäologischen Holzfunden (Moorbäume, Grannenkiefern aus USA siehe links) läßt sich eine lückenlose Jahresringfolge über die letzten 8000-9000 Jahre erstellen. Dient zur Eichung der Radiocarbonmethode. |
| Diapsiden | Saurier seit dem Carbon mit 2 Schädelfenstern |
| Dimetrodon | Synapsider Saurier aus dem Perm;. Fleischfresser |
| Diplovertebron | ein Anthracosaurier, derim Karbon räuberisch in Flüssen und Seen lebte. |
| Dinosaurier | Unter Dinosaurier faßt man eine sehr unterschiedlich lebende Reptiliengruppe zusammen, eine speziellen Untergruppe der Archosaurier. Dazu gehören Krokodile und Vögel. Das typische Erkennungsmerkmal für Dinosaurier ist das Loch im Zentrum des Hüftknochens (Acetabulum) |
| Diplodocus | Die berühmtesten Saurier aus der Morrison Formation(Jura) in Utah sind die Sauropoden. Sie lebten dort in einem teilweisen trockenen Klima mit Farnen, Ginkobäumen und Koniferen. Insekten wie Termiten waren damals schon hochentwickelt. Besonders bekannt sind die Brachiosauriden (Brachiosaurus) und Diplodiciden (Diplodocus), Pflanzenfresser. |
| Dryopithecus | Vorfahre der Menschenaffen, vor ca. 22 MJ |
| Dyrosaurus phosphaticus | ein Krokodil aus der Jurazeit. |
| Edaphosaurus | Synapsider Saurier aus dem Perm;. Pflanzenfresser |
| Ediacara Biota | Erste Vielzeller vor ca. 650 Millionen Jahren. Man nennt sie nach ihrem ersten Fundort in Australien "Ediacara Biota". Später fand man sie auch in anderen Erdteilen wie. z. B Kanada. Sie scheinen alle realtiv große Oberflächen gehabt zu haben und lebten in flachen, energiereichen oft eisenhaltigen Umgebungen. |
| Einstein, Albert | 1915, Relativitätstheorie; u.a. der Weltraum expandiert, Zusammenhang Licht und Materie, Urknalltheorie |
| Endosymbiotentheorie | Enstehung von Eukaryonten durch Endozytose anderer Zellen. Dabei hat einen Wirtszelle (wie z.B. ein primitiver anaerober Eukaryont wie Giardia) einen prokaryontischen autotrophen Spezialisten (Cyanobakterium) als Chloroplast aufgenommen und eine andere prokaryontische Zelle, die auf die ATP-Produktion spezialisiert war als Mitochondrium. |
| Eozän | Zeitalter des Tertiär (54 - 39 MJ) |
| Epihippus | frühe Zwischenform im Stammbaum
der Perde. Im frühen Eozän (ca. 50 MJ) gab es einen langsamen
Übergang von Hyracotherium zu Orohippus. (MacFadden,
1976). Aus Orohippus entstand Epihippus ( ca. 47 MJ). Auch er unterschied sich im Wesentlichen nur durch wiederum veränderte Zähne. |
| Eusthenopteron | Sterropterygion (mittleres bis spätes Devon) -- Frühe Quastenflosser als Übergangsform zwischen Crossopterygiern und frühen Amphibien. Sie besaßen einen Schädel und eine Wirbelsäule, der(die) denen der Amphibien stark ähnelten. Die Flossen waren wie die Extremitäten der frühen Amphibien aufgebaut, z. B. mit Ellbogen und Kniegelenken. Die Körper und Schädelproportionen waren eher fischähnlich. |
| Fenestren | Ein bezeichnendes Merkmal für die Verwandschaft innerhalb der Amnioten sind Löcher im Schädel sogenannte (=Fenster). |
| Galileo Galilei | 1600, Begründer der modernen Astronomie, bestätigte z. B. durch Beobachtungen mit dem Teleskop, daß die Planeten um die Sonne kreisen; er entdeckte die Mond- und Venusphasen und neue Planeten |
| Gendrift | ist eine Veränderung der Genfrequenzen als Folge der wahrscheinlichen Abweichung vom erwarteten Ergebnis. Man kennt die 2 Formen: Falschenhals- und Gründer-Gendrift. |
| Genpool | Alle Gene innerhalb der Population nennt man Genpool |
| Geochronologie | Studium des Erdalters |
| Gerichtete Selektion | wirkt sich auf einen Extrembereich der phänotypischen Variation, z. B. die kleinsten Individuen aus. |
| Gesetz der Fossilisation |
Die Fossilien der Pflanzen und Tiere ändern sich mit der Zeit. Finden wir die gleichen Fossilien in Gestein an verschiedenen Orten, haben sie dasselbe Alter! |
| Glossopteris browniana |
Glossopteris war eine Gattung bestimmter Samenfarne, die in Indien, Südamerika, Südafrika, Australien und in der Antarktis gefunden werden. |
| Gondwana | Im Kambrium lag die Landmasse hauptsächlich als ein Kontinent namens Gondwana vor. Er umfasste die Urformen der vier heutigen südlichen Kontinente Afrika, Südamerika, die Antarktis und Westaustralien, außerdem Indien, Teile des heutigen Mexiko und Florida, Südeuropa und wahrscheinlich auch China. Große Teile waren durch flache Seen überflutet. |
| Graptolithina |
typische Fossilen aus dem Ordovizium (auch Graptoliten). Sie gehören zu den Hemichordaten und sehen meist wie Sägeblätter aus. Sie besitzen eine röhrenförmigen Querschnitt mit sägezahnartigen Ausläufern. |
| Gradualismus | die langsame Entwicklung phänotypischer und genotypischer Unterschiede |
| Hardy-Weinberg Gleichgewicht | In einer großen Population mit zufälliger
Paarung und ohne populationsverändernde Einflüsse bleibt das Allelverhältnis
eines gegebenen Genortes konstant. (keine Mutation, keine Zu- und Abwanderung, keine natürliche Selektion) |
| heliozentrischen Weltbild | Die Sonne ist das Zentrum des Sonnensystems und nicht die Erde;.1543 Kopernikus |
| Herrerasaurus |
Eine der beaknntesten und reichhaltigsten Lagerstätten aus der 2. Hälfte des Trias ist die Ischigualasto Formation in Argentinien. Hier fand man die frühesten guterhaltenen Dinosaurier im Vulkanasche- enthaltendem Sedimentgestein.( 228 Millionen Jahre). Fossil erhalten sind verschieden entwickelte Synapsiden und Archosaurier. Einer der ältesten Dinosaurier aus dieser Fundstelle ist: Herrerasaurus ischigualastensis. |
| Hoplophoneous | Urahn aller Säbelzahnkatzen vor 35 MJ |
| Homologe Merkmale | wären z.B die Federn der Vögel und die Haare der Säugetiere. Homologe Merkmale gehören zu Organismen eines Stammbaums. |
| Homo erectus | 1 Million Jahre alte Homo-Spezies, Vofahre, des moderenen Menschen; wanderte von Afrika in die ganze alte Welt; entwickelte Kulkturtechniken |
| Homo heidelbergensis | Manche Paläoanthropologen ordnen die älteren Homo sapiens Populationen in Europa und Afrika einer eigenen Spezies zu: Homo heidelbergensis. Vor ca. 300,000 Jahren entwickelten sich einige dieser Population zu den Neandertalern wieder andere zum archaischen Homo sapiens. |
| Homo neanderthalensis | Manche Paläoanthropologen ordnen die älteren Homo sapiens Populationen in Europa und Afrika einer eigenen Spezies zu: Homo heidelbergensis. Vor ca. 300,000 Jahren entwickelten sich einige dieser Population zu den Neandertalern |
| Homo sapiens sapiens |
genaue taxonomische Bezeichnung des modernen Menschen |
| Homo habilis | 1,9 - 1,6 MJ alte Homoform, Vorfahre des modernen Menschen mit größerem Gehirnvolumen als die Australopithecines. |
| Homo rudolfensis | 2,4 - 1,9 MJ alte Homospezies, vermutlich Homo habilis |
| Hylonomus | Das erste eierlegende Reptilienfossilim Karbon; eidechsenartig, leicht gebaut, mit starkem Kiefer. |
| Hyracotherium | Die Entwicklung der Pferde begann im Eozän vor 55 Millionen Jahren mit dem Vorfahren aller Pferde, dem Hyracotherium (Eohippus), einem kleinen (ca. 50 cm Schulterhöhe), Blätter und Früchte-fressenden Waldtier. |
| Ichthyostega | Ein weiteres Bindeglied zwischen Fischen und Amphibien ist Ichthyostega, ein Labyrinthodontier mit 4 Beinen, einem fischähnlichen Schädel und fischartigen Schwanz. |
| Industriemelanismus | Form der natürlichen Selektion, bei dem Schmetterlinge (Biston betularia) mit verdächtigem Aussehen (weiß auf rußgeschwärzter Birke) durch Vögel gefressen werden, was für eine dramatische Änderung der Genfrequenz sorgt. |
| Jura |
2. Zeitalter des Mesozoikum (208 - 146 MJ), Zeit der Dinosaurier |
| Känozoikum | Das Känozoikum ist das jüngste
Erdzeitalter, von der Kreizeit und dem Aussterben der Saurier bis heute.
Es umfaßt 65 Millionen Jahre |
| K-Ar-Methode | häufig verwendete radiometrische Altersbestimmung, da sie bei Gestein, das zwischen einigen Tausend Jahren und Milliarden Jahren alt exakte Ergebnisse liefert. K ist in den meisten Gesteinen vorhanden und läßt sich samt dem Zerfallsprodukt Argon selbst in kleinsten Mengen messen. |
| Kontinentalverschiebung | die Idee, daß Kontinente unterschiedlich über die Oberfläche des Erdballs verteilt sind und im Laufe der Geologischen Zeit in ihre gegenwärtige Position gewandert sind.(Wegener) |
| Kopernikus, Nikolaus | 1543, begründete das heliozentrische Weltbild. Die Sonne ist das Zentrum des Sonnensystems und nicht die Erde. |
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letztes Drittel des Mesozoikum (146 - 65 MJ), Ende der Dinosaurier |
| K-T-Ereignis | Einschlag eines Meteoriten vor 65 MJ auf Yukatan, Mexico löste Saurieresterben aus. Ca. 80-90 % aller marinen Arten wurden durch das K-T-Ereignis ausgelöscht. An Land starben 56 % aller Arten (Reptilien), 100% der Pterosaurier, 10% der höheren Pflanzen. |
| K-T-Grenze | 1980 veröffentlichte Luis Alvarez in Science seine Entdeckung, daß in den Gesteinsschichten zwischen der Kreide (135 - 65 Millionen Jahre) und dem Tertiär (65- 2 Millionen Jahre) eine zentimeterdicke Staubschicht liegt. Diese Schicht enthält extrem große Mengen an Iridium, ein Element, das in irdischen Gesteinen sehr selten aber in Metoriten häufig ist. Das Alter wurde per K/Ar mit 65 Millionen Jahre bestimmt. Sie ist weltweit zu finden. |
| Labyrinthodontier | (wie z.B.Pholidogaster, Pteroplax) (spätes Devon) -- Diese größeren Amphibien haben noch einige Fisch-Merkmale wie Knochenmuster am Schädel, labyrinthartige Faltungen des Zahnschmelzes (daher der Name!) usw. Dagegen besitzen sie keine Schwanzflossenstrahlen mehr usw. |
| Lamarck Jean-Baptiste | entwickelte in Philosophie Zoologique eine umfassende Theorie des Wandels der Lebensformen und die erste ausführliche Evolutionstheorie |
| Leitfossilien | So nennt man die in bestimmtem Gestein typischen Fossilien |
| Linné, Carl von | Begründer der Pflanzen und Tiersystematik |
| Lungenfische | Die Amphibien entwickelten sich im Devon aus sarcopterygischen Fischen von denen heute noch die Quastenflosser Latimeria und die Lungenfische Protopterus (Afrika), Lepidosiren (Südamerika) und Neoceratodus (Australien) leben. |
| Lycopoden | Riesenschachtelhalme ( - 35 m) bestimmten die Flora des Carbon |
| Lyell, Charles | 1830; Die Erde ist viel älter ist als bisher angenommen und sich langsam hauptsächlich durch Erosion verändert hat. |
| Lystrosaurus | war ein kräftig gebautes, ca. 1m langes Säugetier-ähnliches Reptil zu Beginn des Trias. |
| Mammalia | = Säugetiere |
| Mastodone | waren große, weit verbreitete elefantenähnliche Säugetiere, die heute ausgestorben sind. Sie entwickelten sich vor 35 Millionen Jahren in Afrika und verbreiteten sich dort, in Asien und Europa. |
| Mayr, Ernst | 1942, Ein weiterer Wegbereiter der modernen Evolutionstheorie; veröffentlichte eine Systematik und der Ursprung der Arten, beschäftigte sich mit Evolutionsfaktoren |
| Megantereon | Säbelzahnkatzen-Spezies in Europa des Pleistozän. Sie sind kaum mit dem Tiger verwandt. Sie bilden eine Katzenlinie, die unabhängig von den modernen Katzen mindestens 20 Millionen Jahre gelebt haben. Durch ihre riesigen oberen Eckzähne konnten sie ihrer Beute tiefe, tödliche Wunden beibringen. Dadurch konnten selbst große Tiere wie Rhinozerosse und Elefanten getötet werden, wozu heutige Tiger und Löwen unfähig sind. In Europa gab es während des Pleistozäns zwei Hauptspezies: Megantereon und Homotherium. |
| Merychippus | Zwischenstufe im Pferdestammbaum vor ca. 18 MJ. Ein typischer Merychippus war ca. 1 m hoch, das bisher größte Pferd. Der Gesichtschädel verändert sich zum typisch modernen Pferd, das Gehirn war deutlich größer, besonders das Kleinhirn. Dadurch war Merychippus beweglicher als frühere Pferde. |
| Mesohippus | Zwischenform im Pferdestammbaum. Im späten Eozän erschien plötzlich ( geologisch betrachtet innerhalb einiger Millionen Jahre) die Spezies Mesohippus celer (ca. 40 MJ). Das Tier war größer als Epihippus (ca. 61 cm Schulterhöhe). Der Rücken war weniger gekrümmt, die Beine und der Hals länger, genauso wie der Gesichtsschädel. |
| Mesonychid | Urvater der Wale, der vor ca. 56 MJ lebte und wie eine 60 cm große Hyäne aussah. |
| war ein fleichfressendes Reptil im Süßwasser des späten Carbons bis frühen Perms. | |
| Mikrosphären | 1970 zeigte Fox, daß wenn man bestimmte Proteine erhitzt, spontan sogenannte Mikrosphären von einigen Mikrometern Durchmesser gebildet werden (siehe links). Jede Kugel bestand aus einer Doppelmembran mit Material dazwischen. Diese Membran war denen der Lipidmembranen sehr ähnlich. |
| Mikroevolution | Änderung der Genfrequenzen in einer Population |
| Miller-Experiment | Zu Beginn der 50er Jahre machte Stanley L. Miller an der University of Chicago, ein Experiment, bei dem er die Urozeane und Uratmosphäre simulierte und durchBlitze als Energie Aminosäuren erhielt. |
| Miohippus | Zwischenform im Stammbaum der Pferde. Miohippus war wesentlich größer als Mesohippus, mit einem etwas längeren Schädel. Seine Zähne zeigten einen extra Kamm, der später typisch für die Pferde ist. |
| Miozän | Zeitalter
des Tertiär: (23 -6 MJ) Die im Miozän verbreiteten Säugetiere ware sehr modern und ca. die Hälfte der heutigen Familien existierten schon. Man findet Kamele, Hirsche, Bären, Füchse, Biber und Vorfahren der Pferde. |
| Mixosaurus | Marine Reptilien (Ichthyosaurier) des Trias (z.B. Monte San Giorgio, Luganer See, Schweiz) |
| Multiregionale Hypothese | Aus der Archäologie muß man schließen, daß sich der moderne Mensch über einen längeren Zeitraum hin in mehreren Regionen der Erde entwickelt hat |
| Mutationsrate | = n/2N bei der n = Anzahl der betroffenen Personen mit einem nichtbetroffenen Elternteil und 2N = Gesamtzahl der Geburten ist. |
| natürliche Selektion | Faktoren der Umwelt, die Evolution hervorrufen |
| Newton, Isaac | 1680, Gesetze der Mechanik und Gravitation. Seine Lehre baute auf dem heliozentrischen Bild des Kopernikus auf. |
| Oligozän | Zeitalter des Tertiär: (38
- 24 MJ) Im Oligozän herrschte mildes Klima und viele Regionen hatten subtropische Bedingungen. |
| Orohippus | frühe Zwischenform im Stammbaum der Perde. Im frühen Eozän (ca. 50 MJ) gab es einen langsamen Übergang von Hyracotherium zu Orohippus. (MacFadden, 1976). Orohippus sah Hyracotherium sehr ähnlich mit den oben genannten Merkmalen jedoch veränderten Zehen und Zähnen. Orohippus konnte festeres pflanzliches Material essen. |
| Osteolepis | Mittel-Devon -- Einer der frühesten Crossopterygier, Fische mit gelappten Flossen, der Gemeinsamkeiten mit den Lungenfischen ( eine andere Gruppe der Fische mit gelappten Flossen) hatte. Er hatte paarige Flossen mit einer beinartigen Anordnung der Extremitätenknochen und er konnte diese wie am Ellbogen beugen. Weiterhin besaß er einen Amphibien-Schädel mit Zähnen. |
| Ostracodermi | kieferlose Fische mit verknöcherter Haut aus dem Silur |
| Out-of-Africa-Hypothese | Analysen mitochondrialer und Y-chromosomaler DNA-Sequenzen und Fossilien führen zu dem Schluß, daß alle heutigen Menschen innerhalb der letzten 200 000 Jahren aus einer afrikanischen Vorläuferpopulation entstanden sind und die anderen archaischen Populationen verdrängt haben.. |
| Paläozän: | Erstes Zeitalter des Tertiär
(65- 53 MJ) Die ersten großen Säugetiere und primitive Primaten entwickelten sich. |
| Panderichthys | Elpistostege (ca. 370 MJ) -- Sehr Tetrapoden-ähnliche Quastenflosser. |
| Pangaea | im Laufe der Erdgeschichte hat sich die Landmasse vor ca. 250 Millionen Jahren zu einem Urkontinent zusammengetan, genannt Pangaea, aus dem alle heutigen Kontinente hervorgegangen sind. |
| Panspermie | Das Leben ist nicht auf der Erde sondern duch Besiedlung aus dem Weltraum entstanden |
| Panthalassa | Pangäa umgab ein einziger Ozean genannt Panthalassa |
| Parahippus | entstand im frühen Miozän (ca. 23 MJ). Ein typischer Parahippus war ein wenig größer als der Miohippus mit derselben Gehirngröße und Körperform. Parahippus war noch 3-zehig und zeigte eine weitere Entwicklung bei den Zähnen. |
| Parapithecus | früheste Affenformen im Oligozän |
| Pelycosaurier | primitive, säugetierartige Reptilien aus dem Perm/Trias |
| Perissodactylen | Alle Mitglieder der Familie Equidae (Pferde, Zebras, Esel) sind Perissodactylen (= unpaarzehige Huftiere), die auf der 3. mittlere Zehe gehen). |
| Population | ist eine Gruppe von Individuen, die zur selben Zeit am selben Ort lebt und sich miteinander fortpflanzen kann. (z.B. ein Rudel Wölfe) |
| Placodermi | Panzerfische des Silur wie z. B. Dunkleosteus (9 m lang), sie besaßen einen Kiefer und Knochenplatten wie die Ostracodermi ). |
| Plateosaurus | ist ein mittelgroßer Dinosaurier (ca. 6-8 m lang). Er wurde zuerst 1837 von Meyer beschrieben und wurde durch Ausgrabungen in Trössingen, nahe Tübingen (1911-1932) besonders bekannt. |
| Plattentektonik | die Theorie, daß die Erdkruste aus großen, beweglichen Platten besteht. Sie bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 1-12 cm/Jahr. |
| Plesiosaurier | waren aquatische Reptilien während des Mesozoikum(Trias, Jura, Kreide). Die Vorfahren der Plesiosaurier, die Nothosaurier begannen als Land-Reptilien. Plesiosaurier hatten Köpfe, ähnlich den Schildkröten, kurze Schwänze, Flossen und entweder kurze oder lange Hälse. Das Monster von Loch Ness oder der 1977 bei Neuseeland gefangene Kadaver könnten Plesiosaurier sein. |
| Pliohippus | Im mittleren Miozän hatte sich Pliohippus (ca.15 MJ) als 3-zehiges Pferd entwickelt. Es sah den modernen Pferden sehr ähnlich, und verlor im Laufe der Evolution seine seitlichen Zehen. |
| Pliozän | Zeitalter des Tertiär (5 - 1,9 MJ). Die Tiere im Pliozän waren allgemein größer als in den vorangegangenen Perioden. |
| Polyploidie | mehrfache Vervielfachung des Chromosomensatzes |
| Primaten | = Herrentiere, ca. 190 Spezies z. B. Menschenaffen, Menschen |
| Proboscidane | = Elefantenartige seit dem
Tertiär Mastodone, Mammuts, moderne Elefanten und Seekühe gehören zur Ordnung der Proboscidae. Mastodone und Mammuts waren fast global mit ca. 20 Spezies verbreitet außer Australien und der Antarktis. |
| Protobiont | Urorganismus(Urzelle), der (die) anaerob, hyperthermophil, halophil und chemolithoautotroph gewesen sein muß. |
| Protoprimaten | Vorläufer der Primaten im Tertiär. Diese waren den Eichhörnchen ähnliche, baumlebende Nachttiere, |
| Psilophyt | kleine Pflanzen des mittleren Silurs mit horizontalen Trieben über der Erdoberfläche und vertikalen Sprossen mit Sporangien. |
| Pterosaurier | sind Flugsaurier und nahe verwandt mit den Dinosauriern. Beide Gruppen entwickelten sich von einem gemeinsamen Vorfahren im späten Trias. Pteranodon z. B., ein Pterosaurier mit ca. 7,5 m Flügelspannweite ernährte sich von Fisch und glitt über die flachen Seen und Küstenlinien der Kreidezeit, ähnlich den Pelikanen heute. |
| Punktuiertes Gleichgewicht | abrupte Veränderungen des Phänotyps bleiben relativ konstant über die Zeit (Gould und Eldridge 1972). |
| Quartär | Zeitalter der Erdneuzeit: 2 Millionen Jahre bis heute |
| Quastenflosser | Die Amphibien entwickelten sich im Devon aus sarcopterygischen Fischen von denen heute noch die Quastenflosser Latimeria und die Lungenfische Protopterus (Afrika), Lepidosiren (Südamerika) und Neoceratodus (Australien) leben. |
| Radiokarbonmethode | Verfahren zur Altersdatierung von archäologischen und geologischen Proben. Es beruht darauf, daß in den oberen Schichten der Erdatmosphäre durch die kosmische Strahlung Neutronen erzeugt werden, die durch eine Kernreaktion das Stickstoffisotop N-14 in das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 umwandeln. |
| Radiometrische Altersbestimmung | Der über die Zeit konstante Zerfall radioaktiver Isotope wie K, U, Rb, Pb usw. wird zur Altersbesimmung herangezogen |
| Ramapithecus | Verwandte der Affen und Hominiden in Afrika aus dem Miozän. |
| relative Zeitskala | gründet sich auf die Abfolge von Ablagerungen im Gestein und die Evolution des Lebens |
| Rutherford, Ernest | 1902, schlug als erster die radiometrische Datierung vor |
| Schmelzgestein | Gestein, das aus Lava oder Magma aus dem Erdinneren entstanden ist: Granit, Basalt |
| Sea-Floor Spreading | der Mechanismus, der die Kontinentalverschiebung antreibt. An gewissen Stellen der Ozeane gibt es schlangenförmige Gebirge. Geologen konnten zeigen, daß die ozeanische Erdkruste sich dort auseinanderbewegt und dazwischen neues geschmolzenes Material austritt (Magma), das sich abkühlt und neue Kruste bildet |
| Sedimentgestein | Gestein, das durch Anhäufung oder Zementierung von Mineralpartikeln wie Sand, Schlamm oder Ton gebildet wurde wie Sandstein oder durch chemische Präzipitation wie Kalkstein |
| Sinanthropus pekinensis | Besonders bemerkenswert sind die Funde von Homo erectus in Zhoukoudian, China, da hier 40 Skelette von Homo erectus Männern, Frauen und Kindern samt Nahrung usw. gefunden wurden. Man nannte diese Spezies ursprünglich Sinanthropus pekinensis (Peking Mensch). Sie waren 400 000 Jahre alt. |
| Sivapithecus | Verwandte der Affen und Hominiden in China aus dem Miozän |
| Smilodon | Die am besten bekannte Säbelzahnkatze ist das nordamerikanische Smilodon, das man durch unzählige Funde aus den Teergruben von Rancho La Brea in Los Angeles, California, USA genau kennt. Sie hatte die Größe eines afrikanischen Löwen (Panthera leo) mit bis zu 18 cm langen Zähnen.Die Smilodone starben vor ca. 10000 Jahren aus. |
| Speziation | Artbildung |
| Stabilisierende Selektion | wirkt auf beide Extreme des Bereichs der phänotypischen Variation wie z. B die größten und die kleinsten Individuen |
| Stegosaurus | Dinosaurier der Jurazeit; gehört zu den Ornithischia; z. B. Stegosaurus stenops mit seinen vermutlich zur Thermoregulation dienenden Rückenplatten |
| Stratigraphie | Ursprung und Beziehung von Gesteins-Ablagerungen in Raum und Zeit |
| Stromatolithen | Stromatolithen sind steinartige Strukturen, die durch Kolonien von Cyanobacterien entstehen. Diese sind von einer schleimigen Schicht umgeben, in die Kalkstein aus dem Untergrund gebunden wird (siehe unten links). Auf diese Weise entstehen Schichten. Man findet sie heute noch z. B. in Australien (siehe oben rechts) und bezeichnet sie auch als lebende Felsen. Sie wachsen ca. 1mm pro Jahr. Im Präkambrium waren diese Bakterien für den ersten Sauerstoff der Atmosphäre verantwortlich. |
| sympatrische Speziation | Artbildung ohne geographische Isolation durch Chromosomenverdopplung und vegetative Fortpflanzung. |
| Synapside | Saurier seit dem Carbon mit einem unteren Schädelfenster |
| Taxonomie | ist das Studium der Klassifizierung der Organismen innerhalb ihres Stammbaums. |
| Tertiär | Zeitalter der Erdneuzeit: (65 Millionen Jahre - 2 Millionen Jahre) |
| Trias |
erstes Zeitalter des Mesozoikum, 245 - 208 MJ, Zeit der
Saurier
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| Triceratops | ein pflanzenfressender Dinosaurier; lebte vor ca. 70 bis 67 Millionen Jahre. Typisch ist sein Nackenschild und seine 3 Hörner. Er war ca. 9 m lang, 3 m groß und wog 5,5 Tonnen. |
| Trilobiten | Sie gehören als Vertreter der Arthropoden (Gliedertiere) zu den am besten studierten paläontologischen Organismen. (Kambrium - mesozoikum) Schon unsere Vorfahren kannten diese Fossilien. Man fand in einer prähistorischen Siedlung in Arcy-sur-Cure in Frankreich einen 15 000 Jahre durchbohrte Trilobiten, der als Amulett verwendet wurde. |
| Turkana boy | 1984 fand das Team um Richard Leakey's am Lake Turkana ein nahzu vollständig erhaltenes Skelett eines 12 Jahre alten Homo erectus- Jungen, der Turkana boy (siehe oben). Es war 1.6 Millionen Jahre alt. |
| Tyrannosaurus rex | lebte vor ca. 90 bis 65 Millionen Jahren. Dieser fleischfressende Raubsaurier jagte auf dem nodramerikanischen Kontinent und war 12 m lang und 5,6 m hoch. Er besaß 60 sägezahnartige knochenbrechende Zähne. |
| Umwandlungsgestein | Gestein, das durch großen Druck oder Temperatur ohne Schmelzprozess entstanden ist: z.B. Marmor aus Kalkstein oder Quarzit aus Sandstein |
| Uniformitarismus | Hutton, 1788; "Theory of the Earth", das Konzept, daß sich die Naturgesetze über die Zeit und den Raum nicht verändern. |
| Unterbrechende Selektion | wirkt auf sich Individuen beide Extrembereiche der phänotypischen Variation ein. |
| Velociraptor | kleiner schneller Coelurosaurier, fleischfressend aus dem Jura |
| Vertebrata | = Wirbeltiere |
| Alfred Wegener | 1912, schlägt die Theorie der Kontinentalverschiebung vor |
| Wollmammuts | waren große, Gras-fressende Elefanten die vor 10 000 Jahren, während der letzten Eiszeit lebten. Höhlenzeichnungen sind in Spanien und Frankreich gefunden worden. Sie sind die Ahnen der Indischen Elefanten. |
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