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| 3.2 Paläontologie; Fakten, die für Evolution sprechen | |||||||||||||||||||||||
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3.2.4 Ablauf der Evolution |
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Das Känozoikum
ist das jüngste Erdzeitalter, von der Kreizeit und dem Aussterben
der Saurier bis heute.
eingeteilt.Während dieser erdgeschichtlich relativ kurzen Zeit findet eine globale Ausbreitung der Säugetiere, der Insekten, Fische, Vögel und der Blütenpflanzen statt.
Das Tertiär wird in 5 Abschnitte unterteilt: Paläozän, Eozän, Oligozän, Miozän und Pliozän. Australien, damals noch an die Antarktis
gebunden wanderte nordwärts. Dazwischen bildete sich ein tiefer ozeanischer
Graben, wodurch u.a. der globale Wärmetransport verändert wurde.
Dies führte am Ende des Eozäns zu einer Abkühlung.
Auch zwischen Nordamerika und Europa bzw. Nordamerika und Asien bestanden
Landbrücken. In Europa bildeten sich die Alpen, in Südamerika
die Anden.
Temperaturänderung im Miozän, bestimmt durch fossile Baumstämme aus Süddeutschland und Radiokarbonbestimmung. ( http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geobibliothek/kf/sv.pdf) Die tiefen Temperaturen sorgten für eine erhöhte Körpergröße bei den Tieren und einen Wechsel zur Savannen-Vegetation mit wenig Wald. Im Oligozän begann die Vereisung der Antarktis bis im Miozän, vor 20 Millionen Jahren die Antarktis vollständig mit Eis bedeckt war. Auch die nördlichen Kontinent kühlten rasch ab. Das Mittelmeer bildete sich am Ende des Miozän. Im Pliozän (ca. 2,5 MJ) waren große Teile der Nord kontinente von Eis bedeckt. In dieser Kältephase befindet sich die Erde heute noch.
Flora und Fauna Die ältesten Fossilien der meisten Ordnungen der modernen Säugetiere stammen aus dem frühen Eozän. Diese Tiere waren alle klein und wogen unter 10 Kg. Beide Gruppen der modernen Huftiere, die Paarzeher (=Artiodactyla: Schweine, Nilpferde, Hirsche, Kamele, Giraffen, Rinder) und Unpaarzeher (=Perissodactyla: Nashörner, Pferde) wurden zu den beherrschenden Säugetieren dieser Ära. Man findet sie in Nordamerika wie Europa. Nun fand eine Evolution von den Blatt- zu den Grasfressern statt. Viele moderne Ordnungen der Säugetiere hatten sich allerdings nach neuesten Vergleichen von 658 Genen aus 207 Wirbeltieren (Nature 1998) schon vor 100 MJ in der Kreide nach der Auftrennung der Kontinente gebildet. Paläozän: (65- 53 MJ) Die ersten großen Säugetiere und primitive Primaten entwickelten sich.
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Szene aus dem Eozän (50 MJ) mit subtropischem Wald, Kakteen und Palmen, Vorfahren der Nagetiere und Pferde EOZÄN (54 - 39 MJ) Im warmen, feuchten Klima mit vielen subtropischen Wäldern
waren in Nordamerika und Europa dieselben Tierarten verbreitet wie im
Paläozän. Die ersten Nagetiere und primitive Wale und Delphine erschienen.
Oligozän: (38 - 24 MJ)
Das größte Landsäugetier aller Zeiten das Baluchitherium (7 m lang, 5,4 m Schulterhöhe mit ca. 15 to, ein hornloser verwandter der Rhinozerosse der Ordnung Perissodactyla) durchstreift die asiatischen Weiten und die ersten Mastodone sind aus Ägypten bekannt. In Nordamerika treten primitive 3-zehige Pferde, der Mesohippus und Miohippus auf.
Die frühesten Affenformen wie der Parapithecus erscheinen. |
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Miozän: (23 -6 MJ)
Auch
moderne Vögel und Affen wurden
in Europa und Südamerika gefunden, daneben Verwandte der Affen
und Hominiden: Sivapithecus in China
und sein naher Verwandter Ramapithecus
in Afrika.
Oben das Skelett von Merychippus, einem Vorfahren der modernen Pferde (17-11MJ). Die Pferdeentwicklung verlief mit dem Parahippus, Miohippus im Miozän hauptsächlich in Nordamerika.
Die ersten Hunde und Bären tauchten auf. Der Bärenhund Hemicyon steht dem Ursprung der Bären nahe. Auch traten die ersten Hyänen und Säbelzahnkatzen auf, primitive Antilopen, Hirsche und frühe Giraffen streiften in der Savanne umher. Dazu gesellten sich frühe Formen der Elefanten in Eurasien. Rechts der Schädel von Hoplophoneous, dem Urahn aller Säbelzahnkatzen vor 35 MJ Pliozän: (5 - 1,9 MJ)
In Nordamerika starben die Rhinozerosse aus, dagegen waren Kamele und Pferde sehr verbreitet. Frösche, Ratten, Mäuse, Schlangen und Singvögel hatten eine enorme Ausbreitung, genauso wie die Unpaarhufer (Rinder, Schafe usw.). Moderne Formen der Wale traten in den Meeren auf. Die ersten menschenähnlichen Spezies, die Australopithecines
entstanden im späten Pliozän. (siehe Abb.
122 Australopithecus africanus ca. 3,5 MJ) |
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