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| 3.2 Paläontologie; Fakten, die für Evolution sprechen | |||||||||||||||||||||||||||||
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3.2.4 Ablauf der Evolution |
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Mit dem Mesozoikum oder Erdmittelalter beginnt ein neues Zeitalter der Erdgeschichte und die Ära der Dinosaurier. Man unterteilt diese Zeit in 3 Abschnitte:
Der Name Trias wurde 1834 von Friedrich August von Alberti (1795-1878) vergeben, und ist in Deutschland charakterisiert durch 3 Gesteinstypen: Buntsandstein, Muschelkalk, und Keuper. Flora und Fauna Im Trias entwickelten sich alle rezenten dominanten Tetrapoden, darunter waren:
In den Ozeanen tauchten wieder Ammoniten auf und die ersten modernen Korallen entstanden. Durch das Massensterben am Ende des Perm existierte eine relativ uniforme Fisch-Fauna. Am Anfang findet man im Meer nur wenige Reptilien, am Land zunächst Therapsiden später dann Dinosaurier. Am Land dominierten weiterhin Samenpflanzen. Die Glossopteris-Arten im Süden wurden jedoch durch Dicroidium abgelöst; im Norden fand man eher Koniferen.
Fußspuren triassischer Archosaurier, Nachfahren der Uramphibien (Stegocephalen) kann man entlang der Interstate 40 nahe Winslow, Arizona in den USA finden, z.B. von Chirotherium barthi (= Handtier).
Man findet diese aber auch in Deutschland und England. Schon Lyell kannte diese Reptilien. Die Pelycosaurier, primitive säugetierartige Reptilien sind ausgestorben.Von den übriggebliebenen Therapsiden, die im frühen Trias weit verbreitet waren, seien der fleischfressende Cynognathus oder Thrinaxodon (beides Cynodontier) und der Pflanzenfresser Lystrosaurus (ein Dicynodont) erwähnt. Sie waren den späteren Säugetieren viel ähnlicher als ihre Vorgänger und einige könnten schon warmblütig gewesen sein.
Marine Reptilien dieser Zeit (z.B. Monte San Giorgio, Luganer See, Schweiz) sind der Ichthyosaurier Mixosaurus, der Placodont Placodus, der Lepidosaurimorph Tanystropheus und der Nothosaurier Nothosaurus. Nach der gängigen Theorie stammen die heutigen Säugetiere von einer dem Cynognathus verwandten Therapsiden- Linie ab.
Im Verlauf des Trias verschwanden die Therapsiden und die ersten Dinosaurier erschienen, Tiere, die von der Größe eines Hühnchens bis zu tonnenschweren Giganten reichten. Sie sollten für 150 Millionen Jahre die dominierende Tierart sein. Was sind Dinosaurier? Nicht alle Reptilen, die groß und tot sind, waren Dinosaurier. Der Begriff Dinosaurier wurde 1842 von Sir Richard Owen erfunden, um die 3 großen damals bekannten fossilen Reptilien: Megalosaurus, Iguanodon, and Hylaeosaurus zu beschreiben. Unter Dinosaurier faßt man eine sehr unterschiedlich lebende Reptiliengruppe zusammen, einer speziellen Untergruppe der Archosaurier. Sie werden in 2 Untergruppen eingeteilt: die Saurischia (Reptil-Hüfte) und Ornithischia (Vogel-Hüfte).
a= acetabulum; il= ilium; is= ischium; and p=
pubis. Dazu gehören Krokodile und Vögel. (siehe hier). Das typische Erkennungsmerkmal für Dinosaurier ist das Loch im Zentrum des Hüftknochens (Acetabulum) siehe Herrerasaurus unten. Eine der beaknntesten und reichhaltigsten Lagerstätten aus der 2. Hälfte des Trias ist die Ischigualasto Formation in Argentinien. Hier fand man die frühesten guterhaltenen Dinosaurier im Vulkanasche- enthaltendem Sedimentgestein.( 228 Millionen Jahre). Fossil erhalten sind verschieden entwickelte Synapsiden und Archosaurier. Einer der ältesten Dinosaurier aus dieser Fundstelle ist: Herrerasaurus ischigualastensis. |
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Typische Reptilien dieser Zeit waren auch der Plateosaurus und ähnliche Arten, frühe Wasserschildkröten und die Pflasterzahn-Echse Henodus. Daneben tauchten die ersten mausgroßen Säugetiere auf. Die Landflora des frühen Trias ist von der des späten Perms wenig verschieden; es überwiegen Palmfarne (Cycadophyta), Koniferen, Ginko-Gewächse und Farnkräuter. Es gibt Gebiete mit großen Bäumen (z. B. "petrified forest" in Arizona), aber auch Gebiete, wo Nacktsamer-Sträucher häufiger als Bäume vorkommen.
In der späten Triaserscheinen sehr wahrscheinlich die Vorfahren der Blütenpflanzen (Angiospermen).
Der Begriff Jura wurde zunächst auf eine Gesteinsschicht bezogen, die auf den Trias-Schichten in den Juragebirgen Europas lag. Vor ca. 201 Millionen Jahre fand wieder ein Massensterben statt, bei dem ca. 50% der Land-Vertebraten ausstarben. Flora und Fauna Im J ura traten die größten Tiere aller Zeiten
auf, wie der berühmte Diplodocus,
der Brachiosaurus oder der Apatosaurus
= (Brontosaurus).
Im Jura erscheinen auch die ersten Vögel wie der Archaeopteryx, vermutlich aus Coelurosaurischen Vorfahren entstanden.
Der Archäopteryix Neben den Dinosaurierern findet man in den Meeren fischähnliche Ichthyosaurier (links) zusammen mit Plesiosauriern, riesigen Meeres-Krokodilen und Haien bzw. Rochen.
Ebenfalls in den Meeren vorherrschend waren Cephalopoden
-- Verwandte der Tintenfische. Sie hatten alle große spiralisierte
Gehäuse wie die Ammoniten. Die Landpflanzen waren unterschiedlich zu den heutigen. Farne, Ginkoartige, Cycadeoide waren vorherrschend, daneben Koniferen wie Verwandte der heutigen Redwoods, Zypressen und Pinien. Zwischen den Blättern krochen rattengroße erste Säugetiere umher.
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