Glossar Kinetik (11)

 Glossar Kinetik 

AbgaskatalysatorModul im Auspuff der Autos,
das in drei Kammern die Verbrennung der primären Abgase in CO2, Wasser
und NOx vervollständigt.
AktivierungsenergieZur Reaktion notwendige
Energie
aktive StelleStelle im Enzymprotein,
an dem die Katalyse geschieht
Ammoniumsulfat(NH4)2SO4,
wichtiger Dünger
anthropogener Treibhauseffektdie globale Erwärmung
tritt durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe und die Emission von CO2
ein, die die Wärmestrahlung absorbieren und emittieren.
chemisches GleichgewichtReaktionstyp mit Hin und
Rückreaktion; sobald Produkt enststanden ist reagiert je nach Bedingungen
ein Teil wieder zuück in die Ausgangstoffe
ChymotrypsinVerdauungsenzym im Darm,
spaltet Proteine
DimerisierungVorgang, bei
eine neues Teilchen aus der Zusammenlagerung zweier gleicher einfacherer
Teilchen entsteht
dynamisches
Gleichgewicht
Gleichgewicht,
bei dem sich zwei Vorgänge ausgleichen, z.B. Hin und Rückreaktion
EnthalpieDie Gesamtenergie
eines Stoffes ist die Summe aus der potentiellen und kinetischen Energie
und wird bei konstantem Druck Enthalpie (H) genannt.
EnzymProteine in Zellen der Organismen
oder Blut bzw.Vverdauungstrakt, die biochemische Reaktionen beschleunigen
= Biokatalysatoren
Gleichgewichtskonstantetypische Konstante, die
Gleichgewichtsreaktionen charakterisiert und bei konstanten Bedingungen
konstant ist. Ergibt sich aus dem Quotient der Produktkonzentrationen und
Produktkonzentrationen.
Haber-Bosch-VerfahrenVerfahren zur Herstellung
von Ammoniak aus Stickstoff und Wasserstoff unter Druck und Katalysatorverwendung
durch Haber und Bosch 1910 (BASF) entwickelt
Henrysches GesetzDie Konzentration des gelösten
Gases in der Lösung ist direkt proportional dem Partialdruck des Gases
oberhalb der Lösung. p = K’H c
heterogene KalkgleichgewichteGleichgewichtsreaktion bei
der Reaktanten in unterschiedlichen Phasen sind, also z. B. Kalkgleichgewicht:
Kalk= fest; CO2= Gas; H2O= flüssig
HydrogencarbonatHCO3-; entsteht
durch Dissoziation der Kohlensäure
Kalkgleichgewicht

Dabei wird Kalkstein (CaCO3)
löslich und in Kalziumhydrogencarbonat (CaHCO3) umgewandelt:

CaCO3 + CO2 (aq)
+ H2O ukp - Glossar Kinetik (11)
Ca2+(aq) + 2 HCO3 (aq) DH°=-17
KJ

KatalaseLeberenzym. das den Zerfall
von H2O2 katalysiert
KatalysatorStoff, der chemische Reaktionen
beschleunigt, ohne sich dabei zu verändern
KesselsteinKalkablagerung in Töpfen
und Warmwasserleitungen
Kinetische
Gastheorie
Die gesamte
Bewegungsenergie eines Gases ist seiner Temperatur proportional: Ekin
= 3/2 nRT
Kinetische EnergieKinetische Energie
ist die Energie der Bewegung oder die Energiemenge in einem sich bewegenden
Objekt.
Konformationräumliche
Struktur eines Stoffes (Moleküls)
Konzentration

Konzentration
= Menge /Volumen in Mol/Liter

LösungsgleichgewichtGleichgewicht
zwischen einem gelöstem Stoff und einem gasförmigen
Stoff in der Gasphase darüber
MassenwirkungsgesetzGesetz zur Bestimmung
der Gleichgewichtskonstante einer umkehrbaren Reaktion. Definiert K als
Quotient der Produktkonzentrationen und Eduktkonzentrationen.
Ostwald-VerfahrenVerfahren zur
Herstellung von Salpetersäure
PartialdruckMan meint damit
die Menge Gas in der Gasphase, die sich mit der Menge in einer Flüssigkeit
im Gleichgewicht befindet. Der Partialdruck ist der Druckanteil eines Gasgemisches.
PETNPentaerythritoltetranitrat;
Sprengstoff in Kleinkalibermunition
Potentielle
Energie
Potentielle
Energie
ist stationäre, gespeicherte Energie.
Prinzip von LeChatelierÜbt man auf ein Gleichgewichtssystem
einen Zwang aus, so reagiert es, indem sich der Zwang verkleinert.
RDXCyclotrimethylenetrinitramin,
Plastiksprengstoff
ReaktionsgeschwindigkeitGeschwindigkeit = Änderung
der Stoffmenge /Zeit (Mol/Sekunde)
StandardbildungsenthapieStandardbildungsenthalpie
Df
einer Verbindung als die Enthalpieänderung für die Bildung von
1 Mol der Substanz aus den Elementen im Standardzustand.
SubstratStoffe, die von Enzymen
umgesetzt werden. Beispiel: Chymotrypsin spaltet Proteine und nicht Fette,
also sind Proteine das Substrat für Chymotrypsin.
TNTTrinitrotoluol, häufig
verwendeter Sprengstoff
Tropfsteinhöhlenentstehen durch Kalkgleichgewicht
in der Natur; gekennzeichnet durch bizarre Kalkabscheidungen
WasserhärteDie Wasserhärte wird
wesentlich durch Ca2+ und Mg2+ charakterisiert und
wird in Deutschland in »Deutsche Härtegrade« (Grad d) gemessen.
WasserstoffperoxidH2O2,
sehr reaktionsfähiger Stoff, gutes Oxidationsmittel, zerfällt
leicht in Wasser und Sauerstoff
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