Glossar Bindungen (11)

Glossar Bindungen

AminogruppeAminogruppe -NH2;
Amine
antibindendes MOBildet man die Differenz
der beiden Atomorbitale entsteht ein antibindendes MO, das energetisch
höher liegt, als die Summe der beiden Atomorbitale.
AntioxidantienStoffe, die Radikale vernichten,
bzw. ihnen ein Elektron zur Absätigung überlassen
bindendes MObindendes Moelkülorbital:
Bildet man die Summe der Orbitale (Schrödinger-Gleichung) entsteht
ein bindendes MO, das energetisch niedriger liegt als die Summe der
isolierten Atomorbitale.
CarboxylgruppeCOOH-Gruppe (organ. Säuren)
DelokalisierungElektronen haben über
mehrere Atome Platz haben, sich zu bewegen
DipolMoleküle, die Ladungsschwerpunkte
besitzen, entsteht bei Molekülen mit Bindung zwischen unterschiedlich
elektronegativen Atomen (polare Atombindung)
DipolmomentDas Dipolmoment (m)
mißt in einem neutralen Molekül die Stärke der Ladungstrennung
als Vektoraddition und ist definiert als das Produkt aus der Ladung
und dem Abstand von positiver und negativer Ladung und hat die Einheit Debye
(D).
ElektronegativitätDarunter versteht man die
Fähigkeit eines Atoms in einer Elektronenpaarbindung Elektronen anzuziehen.
ElektronenpaarbindungBindung zwischen Nichtmetallatomen.
Zwischen den Atomkernen befinden sich bindende Elektronenpaare. Jedes
Elektron dieser Paare wird von beiden Kernen angezogen.( = kovalente Bindung
= Atombindung)
Elektronenspin- Resonanz-Spektroskopie
(ESR)
spektroskopischen Technik
der Elektronenspin- Resonanz-Spektroskopie (ESR) kann man freie Radikale
messen. Dabei werden Energieunterschiede des Spins festgestellt, die dabei
auftreten, wenn ein ungepaartes Elektron in Wechselwirkung mit einem magnetischen
Feld tritt.
EnergieniveauschemaSchema zur Darstellung von
bindenden und antibindenden MOs
EntropieGrad der Unordnung
Fenton-ReaktionIn Gegenwart von Eisenionen
(Fe2+) bildet sich aus H2O2 das gefährliche
Hydroxil-Radikal (OH·)
funktionelle Gruppenmeist polare Atomguppen,
die den Molekülen eine bestimmte Eigenschaft oder Reaktionsfähigkeit
verleihen. Nach ihnen erfolgt die Einteilung der organischen Stoffe
GrenzstrukturenExtremzustände bei
einem delokalisierten Elektronensystem, z.B. HNO3
HalitKochsalz kommt
weltweit als rosafarbenes Mineral Halit vor. Die rosa Farbe kommt
von dem Bakterium Halobakterium, das in dem Salz lebt.
HybridisierungVermischung
von Orbitalen; Addition von meist s und p-Orbitalen zu Hybridorbitalen mit
neuer Geometrie
HydrathülleHülle von
Wassermolekülen um ein gelöstes Teilchen
induzierter
Dipol
kurzzeitiger
Dipol; tritt auf durch Bewegung der Elektronen im Atom
IonenbindungBindung zwischen den Ionen
in einem Ionengitter; Verbindung von Metallen mit Nichtmetallen
KapillareffektHochsaugen von polaren Flüssigkeiten
in engen Röhren
koordinative BindungDie Koordinative Bindung
wird auch als spezielle kovalente Bindung bezeichnet. Sie entsteht
durch Besetzung ungefüllter Zentralatom- Orbitale mit Elektronenpaaren
der Liganden. Die räumliche Anordnung wird durch den Hybridisierungstyp
des Zentralatoms bestimmt.
KoordinationszahlDie Anzahl der gebundenen
Liganden bei der Komplexbindung wird durch die
Koordinationszahl
wiedergegeben.
KollagenBindegewebsprotein in der
Unterhaut; ist für Festigkeit der Haut verantwortlich
kubisches Kristallsystemz.
B. in NaCl. Dabei sind die kleineren Natrium-Kationen zwischen die größeren
Chloridanionen gelagert (Würfelförmig)
LadungsschwerpunktPartialladung; entsteht
an einem Molekül durch unterschiedliche Ladungsverteilung
Lewis-FormelElektronenschreibweise
bei der man man die Anzahl der Außenelektronen eines Atoms oder Ions
in Form von Punkten um das Elementsymbol angibt.
MeniskusGewölbter, zum Rand
des Gefäßes nach ober gerichteter Flüssigkeitsspiegel
Mesomerie=(Resonanz)Elektronenkonfiguration
mit delokalisierten Elektronen
MetallbindungBindung von Metallatomen
untereinander
Micelleblasenartige Zusammenlagerung
hydrophober Moleküle (Emulgatoren) in Wasser
Mohs´sche Härteskaladabei ritzt jedes aufgeführte
Material das vor ihm stehende und wird vom nachstehenden geritzt; relative
Härteskala
MO-TheorieMolekül-Orbital-Theorie.
Bei der Bindung zwischen zei Nichtmetallatomen überlappen sich die
Atomorbitale zum Molekülorbital (=MO)
OberflächenspannungWassermoleküle
ziehen sich wegen ihrer Polarität stark an. Moleküle tief innerhalb
eines Wassertropfens werden symmetrisch von jedem Nachbarmolekül angezogen.
Moleküle an der Tröpfchenoberfläche haben auf einer Seite
keine Nachbarn, sodaß die Nettokraft der Anziehung ins Zentrum gerichtet
ist. Dadurch wölbt sich die Oberfläche, man spricht von
Oberflächenspannung.
Oktett-RegelAtome geben so viele Elektronen
ab bzw. nehmen auf bis sie eine Außenschale (nach Bohr) mit 8 Elektronen
haben (Ausnahme Wasserstoff: 2 Elektronen)
OxidationReaktion unter Abgabe von
Elektronen
Pi-BindungAtombindung (Überlappung
der Orbitale seitlich der Kern-Kern-Verbindungsachse)
RadikalAls Radikale (= freie
Radikale) bezeichnet man Atome, Moleküle oder Ionen mit einem ungepaarten
Elektron in einem Orbital
.
ReduktionReaktion unter Aufnahme
von Elektronen
RetinolVitamin A, Antioxidanz
RöntgenstrukturanalyseUntersuchungsmethode, bei
der Kristalle von Stoffen geröntgt werden um die genaue räuümliche
Struktur zu bestimmen
Sigma-BindungAtombindung(MO-Bildung)
um die Kern-Kernverbindungsachse
SingulattzustandMoleküle deren Elektronenspin
der Außenelektronen antiparallel ist (apspin
) sind im Singulettzustand.
Superoxid-RadikalNormalerweise verbinden
sich 2 Sauerstoffatome zu einem Sauerstoffmolekül mit einer Doppelbindung.
Manchmal nimmt nun ein solches Sauerstoffmolekül ein Elektron auf und
wird zum Superoxid-Radikal
TriplettzustandMoleküle, deren Elektronenspin
der Außenelektronen parallel sind (pspin
) sind im Triplettzustand
van der Waals-Kräftetreten als Folge induzierter
Dipole zwischen unpolaren Molekülen auf, Dre Bindungsabstand heißt
van der Waals-Radius
VSEPRVSEPR-Theorie = Valence
Shell Electron Pair Repulsion = Elektronenpaarabstoßungsmodell; jedes
Molekül ist durch eine bestimmteMolekülgeometrie charakterisiert,
die auf der maximalen Abstoßung der Elektronen beruht
Wasserstoffbrückenbindungen“unechte” Bindungen
zwischen polaren Atomgruppen mit H-Atom
zwischenmolekulare KraftWasserstoffbrücken
zwischen polaten Molekülen oder van der Waalskräfte zwischen unpolaren
Molekülen
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