| Alkane |
Kohlenwasserstoffe mit C-C-Einfachbindungen |
| aliphatisch |
kettenförmige ausgestreckte
Verbindungen |
| Coker |
Anlage in der Erdölraffinerie,
bei der schwere Rückstände aus den Destillationsanlagen im Coker
zu Gasen, Benzin und Petrolkoks umgewandelt werden |
| Cracken |
katalytisches Spalten langkettiger
Kohlenwasserstoffe in kurzkettige Produkte in der Erdölraffinerie |
| Cycloalkane |
ringförmige Alkane,
z.B. Cyclohexan |
| Diamant |
durchsichtige, sehr harte
Modifikation des Kohlenstoffs; sp3 hybridisiert |
| ekliptische Konformation |
Die Ausrichtung der sp3-Hybridorbitale
zweier durch eine CC-Einfachbindung verbundenen C-Atome ist identisch |
| FCKW |
Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe,
Halogenalkane, ozonzerstörend |
| Fischer-Projektion |
flächige
Darstellung von räumlichen Molekülstrukturen nach Regeln |
| Genfer
Nomenklatur |
Regeln zur Nomenklatur
organischer Stoffe genannt nach dem 1. Kongress 1892 in Genf |
| gestaffelte
Konformation |
Die C-C-Bindung
ist um 60° seitlich gedreht. H-Atome haben maximalen Abstand voneinander |
| Grafit |
metallisch glänzende
Modifikation des Kohlenstoffs; sp2 hybridisiert |
| Halogenalkane |
Stoffklasse der Kohlenwasserstoffe,
alkanähnlich bei denen H-Atome durch Halogenatome F,Cl, J, Br ersetzt
sind |
| Halon |
Brom-haltige Halogenalkane,
Feuerlöschmittel, in EU verboten |
| Halothan |
Inhalationsanästhetikum
(= Betäubungsmittel) |
| homologe Reihe
der Alkane |
Stoffklasse der Alkane ;
Vergleich der Alkane nach ihrer Kettlänge angeordnet |
| Hybridisierung |
angeregter Bindungszustand
von Atomen z.B. C, als sp3, sp2 und sp-Hybrid; typische
Bindungswinkel |
| Isomere |
Stoffe mit gleicher Summenformel
aber unterschiedlicher Strukturformel |
| IUPAC |
Organisation zur Benennung
chemischer Stoffe, entstanden aus dem Genfer Kongress 1892 |
| Kekulé,
F. Alfred |
deutscher Chemiker, klärte
u.a. die Benzolstruktur auf |
| Kohlenstoffkreislauf |
Weitergabe und Umwandlung
von C-haltigen Verbindungen wie CO2, Methan, CaCO3
und Glucose in natürlichen Prozessen. |
| Kohlenwasserstoffe |
Verbindungen aus Kohlenstoff
und Wasserstoff |
| Konformere |
Die Sigma-Bindung
zwischen beiden C-Atomen bei Alkanen ist frei drehbar (ca. 106/sec).
Dadurch können verschiedene Konformere
entstehen. ( Strukturen, die durch Drehung um Einfachbindungen ineinander
überführt werden können, bezeichnet man als Konformationen).
|
| Liebig, Justus
von |
berühmter deutscher
Chemiker (18031873), erfand unter anderem den Kunstdünger; Gesetz
vom Minimum |
| Metheanhydrat |
stabiles Hydrat
von Methan im H2O-Käfig in ozeanischen Sedimenten unter
Druck |
| Methanogenese |
Herstellung
von Methan durch anarobe Bakterien (= Methanobakterien) |
| Newman-Projektion |
Darstellung
z.B. des Ethanmoleküls als Kreis mit in 120° angeordneten H-Atomen;
Ansicht in Richtung der C-C-Bindung |
| NMR |
Unter "Nuclear
Magnetic Resonance (NMR)" Spektroskopie"versteht man die Absorption
von Elektromagnetischer Strahlung (ca. 100 Hz =Radiofrequenzen) durch Atomkerne
in einem Magnetfeld.
Alle Atomkerne (Protonen) mit ungeradzahliger Masse oder Ordnungszahl oder
beidem haben einen Spin und ein magnetisches Moment, d.h. sie besitzen ein
Magnetfeld. Mit NMR Spektrometern kann man
z.B. die Resonanzfrequenzen des 1H oder des 13C (ca. 1%; 12C 99%) Atomkerns
messen. |
| Oktanzahl |
Die Oktanzahl
ist ein Maß für den Widerstand gegen Selbstentzündung bei
Ottokraftstoffen. Dabei wir der Treibstoff mit Isooktan (OZ: 100) und Heptan
(OZ: 0) verglichen. |
| Paraffin |
Gemisch von
Alkanen mit Kettenlängen von C17 -C30. Man erhält es durch Destillation
von Rohöl bei ca. 200 - 300 °C . Paraffine sind im Rohöl am
häufigsten vorhanden. |
| photochemische
Reaktion |
Reaktion mit
Hilfe von Licht als Energiequelle |
| radikalische
Substitution |
Substitutionsreaktion
bei Alkanen beim mit Hilfe von Radikalen und einer Kettenreaktion H-Atome
ersetzt werden. (=typische Reaktion der Alkane) |
| Reforming |
Das Rohbenzin
wird durch Katalyse und Isomerisierung in hochwertiges motortaugliches Benzin
umgewandelt. |
| Sägebock-Projektion |
perspektivische
Darstellung z.B. des Ethanmoleküls mit der tetraedrischen Ausrichtung
der H-Atome |
| Stereoisomere |
Bei
Stereoisomeren haben die betrachteten Stoffe dieselbe Summenformel,
die Atome sind auch gleich verknüpft nur die räumliche Ausrichtung
ist unterschiedlich. (bei Alkenen und Alkinen) |
| Strukturisomere |
Bei Strukturisomeren
besitzen die die Stoffe dieselbe Summenformel jedoch sind die Atome unterschiedlich
miteinander verknüpft.
Demnach sind Pentan und 2-Methylbutan Strukturisomere. |
| Substitutionsreaktion |
Reaktion bei der Wasserstoffatome
bei z.B. Alkanen durch andere Atome ersetzt werden z.B. Halogene. |
| Van-der-Waals-Kräfte |
schwache Anziehungskräfte
aufgrund insuzierter Dipole von unpolaren Stoffen |
| Wöhler, Friedrich |
deutscher Chemiker; erste
organische Synthese; Harnstoffsynthese 1828 |
| zyklisch |
Verbindungen mit ringförmiger
Kohlenstoffkette |