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| Nuklid | Symbol | Halbwertszeit | Natürliche Aktivität |
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Uran 235
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235U
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7.04 x 108 J
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0.72% des vorkommenden Urans |
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Uran 238
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238U
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4.47 x 109 J
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99.2745% des vorkommenden Urans; 0.5 to 4.7 ppm Gesamturan in den allgemeinen Gesteinstypen |
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Thorium 232
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232Th
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1.41 x 1010 J
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1.6 to 20 ppm in den allgemeinen Gesteinstypen |
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Radium 226
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226Ra
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1.60 x 103 J
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0.42 pCi/g (16 Bq/kg) in Lehm und 1.3 pCi/g (48 Bq/kg) in Eruptivgestein |
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Radon 222
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222Rn
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3.82 Tage
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Edelgas; jährliche Luftkonzentration in USA von 0.016 pCi/L (0.6 Bq/m3) to 0.75 pCi/L (28 Bq/m3) |
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Kalium 40
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40K
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1.28 x 109
J
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Boden - 1-30 pCi/g (0.037-1.1 Bq/g) |
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Nuklid
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Symbol
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Halbwertszeit
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Quelle | Natürliche Aktivität |
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Kohlenstoff14
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14C
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5730 J
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Wechselwirkung von kosm. Strahlen mit:14N(n,p)14C; | 6 pCi/g (0.22 Bq/g) in organischem Material |
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Tritium 3
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3T
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12.3 J
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Wechselwirkung von kosm. Strahlen mit: N and O; | 0.032 pCi/kg (1.2 x 10-3 Bq/kg) |
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Beryllium 7
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7Be
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53.28 Tage
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Wechselwirkung von kosm. Strahlen mit: N and O; | 0.27 pCi/kg (0.01 Bq/kg) |
a-Zerfall Große Atome (wie z.B. von Uran) zerfallen meist durch Alpha-Zerfall, wodurch sich der Kern stabilisieren kann. Uran ist in der Erdkruste weit verbreitet und man findet es oft in Granit und Basalt. Beim a- Zerfall werden Heliumkerne (H2+) aus einem Atomkern emittiert. a-Emission reduziert die Anzahl Protonen um 2 und ebenfalls die Anzahl Neutronen im Kern um zwei.
Oben ist der Zerfall von Seaborgium (SG106) in Rutherfordium (Rf104) dargestellt, beides synthetische radioaktive Metalle mit Halbwertszeiten von ein paar Sekunden. Beispiele sind:
Beta-Zerfall b-Zerfall tritt bei Kernen mit relativem Neutronenüberschuß auf. Ein b-Zerfall kann auf 3 verschieden Arten geschehen:
Der Beta-Minus-Zerfall ändert die Anzahl der Protonen und Neutronen im Kern dadurch, daß diese in einander umgewandelt werden (n1 => 1p1 + e- ) . Beim Beta-Plus-Zerfall wird ein Proton in ein Neutron umgewandelt (p1 => n1+ e+). Hier einige b-Zerfälle:
Oben der b-Zerfall von 14C in der Atmosphäre in Stickstoff. Das emittierte Elektron entsteht bei der Umwandlung eines Neutrons in ein Proton. Bei dieser Umwandlung entsteht ein sog. Antineutrino. Dieses Teilchen besitzt keine Ruhemasse und keine Ladung. (ne)
Oben der b-Zerfall von 18 F in 18 O zu sehen. Das emittierte Positron entsteht bei der Umwandlung eines Proton in ein Neutron . Bei dieser Umwandlung entsteht ein sog. Neutrino. Dieses Teilchen besitzt keine Ruhemasse und keine Ladung = Energie. (ne)
Weitere Beispiele:
Gamma-Zerfall Die Gamma-Strahlung ist eine Begleiterscheinung des a- und b -Zerfalls. Dabei geht der Kern aus einem angeregten Zustand in einen energieärmeren über. Es bleiben Kernladungszahl und Massenzahl unverändert.
Links ist die Gammaemission des radioaktiven Metalls Dysprosium dargestellt. Weitere Beispiele: 60 Co -----> 60 Ni + e- + 2 g-Strahlung und 131 I ------> 131 Xe + e- + g-Strahlung
Kernspaltung 1938 entdeckte Otto Hahn die Kernspaltung von Uran 235. Dabei wird Uran 235 mit Neutronen beschossen was sich dabei z.B. in Krypton 89 und Barium144 aufspaltet. (235 U + 1 Neutron ----> 2 Neutronen + 92 Kr + 142 Ba + ENERGIE( 200 MeV) ) Die Spaltung von 1Kg 235U liefert eine Energie von ca. von 7,56·1013 J . Diese Kernspaltung wird heute für die Herstellung von Kernwaffen und in Kernreaktoren zur Energiegewinnung verwendet. Die Forschung auf diesem Gebiet führte zu einer Menge künstlich radioaktiver Materialien.
Künstliche Radioaktivität in unserer Umwelt stammt insbesondere von den Kernwaffenversuchen der 60er Jahre (siehe unten), vom Reaktorunfall Tschernobyl, aber auch von Industrie, Medizin und Forschung. Nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl wurde bei uns mit der Nahrung z.B. radioaktives Cäsium-134 und Cäsium-137 aufgenommen. Eine bemerkenswerte medizinische Anwendung der Radioaktivität ist die Positronen-Emissions-Tomographie (PET).Dabei werden verschiedene schwach strahlende Positronenstrahler, unter anderem Kohlenstoff (C11), Sauerstoff (O15) und Fluor (F18) z. B. als 18-Fluorodesoxyglukose (FDG). eingesetzt. Die Substanz gibt Positronen ab. Diese Positronen verbinden sich mit einem Elektron der Umgebung. Dadurch kommt es zur Emission zweier , einander um 180 Grad entgegengesetzter Gammaquanten, der sogenannten Anihilationsstrahlung. Diese Strahlung ist sehr energiereich. (Abb. 1.38 ein modernes PET-Gerät)
Durch einen um den Patienten angebrachten Detektorring werden diese Strahlen jeweils von 2 ,sich gegenüberliegenden Detektoren simultan erfaßt. Über komplizierte Bildrekonstruktionen kann der Ort des Nuklids im Körper und seine Verteilung bildlich dargestellt werden. Die Körperzellen resorbieren unterschiedliche Mengen des radioaktiven Zuckers, je nach der jeweiligen Stoffwechselrate der Zelle. Im Unterschied zu den meisten anderen bildgebenden Verfahren, die nur Einsichten in die Gestalt und Größe innerer Strukturen ermöglichen, liefert die PET-Methode auch Informationen über deren Stoffwechselaktivität. |
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Radioaktivität:
http://www.aip.org/history/curie/ und http://www.liv.ac.uk/Chemistry/Links/refrad.html http://library.thinkquest.org/17940/texts/radioactivity/radioactivity.html
und Kernspaltung: http://www.preussenelektra.de/935.html und hier Atomarchiv: http://www.atomicarchive.com/main.shtml Interaktive Physik: http://www.lightlink.com/sergey/java/index.html Flammenfärbungen: http://library.thinkquest.org/3310/lographics/experiments/flmwatch.html Infrarotspektroskopie: http://www.wag.caltech.edu/home/jang/genchem/infrared.htm |