Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

4.2.4
Atmosphärischer Wärmeeffekt
 


Der
hydrologische Zyklus

Von den Gasen der Atmosphäre
absorbiert nur Wasserdampf größere Menge Wärmestrahlung
(88%, siehe Kapitel Strahlung). Da in der unteren Troposphäre wenig
Strahlungsemission stattfindet ( siehe Kapitel Strahlung) bewirkt
die Absorption eine Erhöhung der kinetischen Energie.

wtt41 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

Als Folge erhöht sich die
Anzahl der Kollisionen, wodurch die Geschwindigkeit der anderen
Luftmoleküle (N2, O2) erhöht und
die Wärme verteilt wird.
Durch diese Erwärmung dehnt sich die Luft aus und steigt
auf. Unterschiedliche Erwärmung sorgt für Druckunterschiede
was zu Wind führt und zu einer Wärmeleitung und horizontalen
Verteilung der Wärme.

Da die Luft Wasserdampf mitführt
und diese sich beim Aufsteigen abkühlt kondensiert das Wasser
(Regen) was zu einer enormen Wärmefreisetzung führt.
(siehe Kapitel Wetter I)

Dies ist Teil des hydrologischen
Zyklus auf der Erde. Grundsätzlich dieselben Vorgänge
geschehen im Bereich der gebirgigen Landmassen zu dem Meeren hin.

hydro7 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

Die Erde ist von 71% Wasser
bedeckt, das Polareis enthält 80% des Süßwassers der
Erde. Die Wassermassen der Erde sind der größte
Wärmespeicher
. Ein gigantisches Wasserförderband
befördert warmes Wasser aus dem Pazifik in den Nordatlantik. Kaltes
Wasser taucht dort ab und fließt zum Pazifik zurück.


owt1 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

anta2 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

islandt - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

 


Der
Treibhauseffekt

Derzeit wird mit dem Treibhauseffekt
weltweit Politik gemacht, die Presse publiziert andauernd neueste Entdeckungen
von Wissenschaftlern und selbst in den Schulbüchern hat dieser
Effekt seinen Niederschlag gefunden.

Viele Publikationen unterscheiden
zwei Treibhauseffekte:

 

  • den natürlichen
    Treibhauseffekt
    der Atmosphäre, verursacht durch die atmosphärische
    Strahlungsabsorption
  • den anthropogenen
    Treibhauseffekt
    , verursacht durch die Verbrennung von C-Verbindungen
    durch den Menschen.

 

Betrachten wir zunächst den Ursprung
des Begriffs, ein Gärtnertreibhaus. Das Gärtnertreibhaus
stellt ein lichtdurchlässiges Gebäude dar (Glashaus), in dem
zur besserer Aufzucht der Kulturpflanzen oft der CO2-Gehalt
durch Begasung erhöht wird
. Die energiereiche Sonnenstrahlung
(kurzwellig, UV, sichtbar, kurzes IR) dringt durch die Glaswände,
wird durch den Boden absorbiert, teilweise reflektiert womit sich der
Boden erwärmt.
Langwellige IR-Strahlung (=Wärmestrahlung) wird ebenfalls
reflektiert und durch die Glaswände am Austritt gehindert. Die
erwärmten Oberflächen heizen die Luft auf, warme Luft steigt
auf. Durch das geschlossene Glashaus wird jedoch die Wärmeströmung
(= Konvektion) verhindert.

Der “Treibhauseffekt”, den man
genau so in einem von der Sonne beschienenen Auto feststellen kann beruht
also auf der Verhinderung des Wärmeausgleichs,
der Wärmeströmung (Konvektion) und Verdunstung
.

Öffnet man Fenster und Türen
kühlt sich sofort das Treibhaus ab, es findet ein Wärmeausgleich
statt.

trhefg - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus
Wärmeeffekte im Gärtnertreibhaus

In der Erdatmosphäre
haben wir zwar einen Schichtenaufbau mit Temperaturinversion an der
Grenze Troposphäre/ Stratosphäre was man analog einem quasi
geschlossenen Gehäuse sehen kann, da keine warme Luft mehr aufsteigen
kann. Jedoch gibt es in größtem Umfang Wärmeströmung
und Wärmeleitung, was die Wärme abführt. Zusätzlich
hat unsere Atmosphäre durch die Wasserdampfaufnahme ein
zusätzliches Erwärmungspotential.

Demnach fehlen in
der Erdatmosphäre eigentlich die Voraussetzungen für einen
solchen Erwärmungseffekt, wie im Gärtnertreibhaus. Die Begriffe
“Treibhauseffekt” und “Treibhausgase” sind deshalb
falsch. Besser wäre es vom
thermodynamischen
Atmosphä


“Treibhauseffekt”: ja oder nein?

Den vom IPCC usw. genannten
“Treibhauseffekt”, bei dem Spurengase analog einer Glaswand
zusätzliche Wärme (“Gegenstrahlung”) in Richtung
Erde abstrahlen gibt es so nicht! Als Ganzes gesehen beschreibt dieses
Denkmodell nicht die realen, wärmebezogenen Vorgänge in der
Atmosphäre.
Da in der ganzen Atmosphäre 0,037% CO2 vorliegen, existiert keine
“Glasscheibe” als Absorptionsschicht in entsprechender Höhe.
Auch die Definition einer “Gegenstrahlung” durch Gase übertreibt
die realen Vorgänge maßlos (4). Weiterhin liegen die Spurengase
in extrem geringer Konzentration vor und absorbieren nur ein Minimum
an Wärme.

Definiert man den “Treibhauseffekt”
als Wärmeabsorption/Emission durch Spurengase und in der Atmosphäre,
so gibt es diesen Effekt, jedoch beschreibt nur einen minimalen, ineffektiven
und deshalb vernachlässigbaren Teil der realen wärmebezogenen
Vorgänge in der Atmosphäre.


Anthropogener “Treibhauseffekt”

Der anthropogene
“Treibhauseffekt”
wird heute ausschließlich auf
die erwärmende Wirkung der “Treibhausgase” CO2,
Methan, Ozon usw. zurückgeführt und ihm eine bedeutende Rolle
zugeschrieben. Die Wirkung dieser Spurengase ist nachweislich minimal
im Vergleich zu anderen Faktoren vor allem Wolken.

effiz - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

Deshalb ist dieser anthropogene
“Treibhauseffekt” ein von fehlgeleiteten Wissenschaftlern
erfundenes, unwirksames, fiktives Denkmodell (5).
Die zum Beweis des menschlichen Einflusses vorgelegten Daten beruhen
auf ungenauen Messungen, Spekulationen und fehlerhaften
Computersimulationen
.

Spurengase
sind nicht klimawirksam:

Die Klimaunwirksamkeit
von Methan
wurde schon im 19. Jahrhundert bewiesen. Die Ausrottung
des amerikanischen Bisons
kann als riesiger “Freilandversuch”
für diese These gewertet werden.

Gemäß der US
National Bison Association betrug der Bestand des amerikanischen Bisons
(Bison bison Linnaeus) zu Beginn des 19.Jahrunderts in den USA zwischen
30 Millionen -200 Millionen Stück, die hauptsächlich in den
Great Plains grasten. Um 1900 existierten davon noch kaum 300 Stück,
die sich heute auf 250,000 vermehrt haben. Laut (Adam, 2000) .http://rucus.ru.ac.za/~wolfman/Essays/Cow.html
produziert ein grasendes Rind ca. 600
Liter Methan/Tag.

Demnach ist in den mittleren
USA ein Rückgang der biogenen Methanproduktion von mindestens 30
* 106* 600*365 = 6,57 * 1012
Liter Methan/Jahr
auf 300 *600*365 = 6,5
*107 Liter Methan/Jahr
zu verzeichnen.

Wegen der behaupteten “Treibhauswirkung”
von Methan müßte die mittlere Temperatur in den USA bis Ende
des 19.Jh. deutlich gesunken sein. Die Temperaturerfassung in den Staaten
des mittleren Westens begann ebenfalls gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts.
(Siehe John Daly).

bison4 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

Der traurige “Freilandversuch”
ergab keine Korrelation mit der
Temperatur und den Temperaturenstiegen seit ca. 300 Jahren.

In Neuseeland ist die
jährliche Methanproduktion laut http://www.maf.govt.nz/mafnet/rural-nz/sustainable-resource-use/climate/greenhouse-gas-policies/greengas-01.htm#P142_10099
ca. 1,5 Millionen Tonnen/Jahr davon 80% also 1,2 Millionen Tonnen (=
1,68 *1012 Liter/Jahr) durch Wiederkäuer. Selbst Notschlachtung
hätte keine Wirkung!


Druckgradient
der Atmosphäre

Bezogen auf die Temperatur besteht die
Erdatmosphäre aus 7 Schichten. Die unterste Schicht bis in ca.
11 Km Höhe nennt man Troposphäre. Hier sind ca. 75
% der Masse der gesamten Atmosphäre enthalten und hier geschieht
auch das Wetter. Die höchsten Temperaturen mißt man
in Erdnähe. Mit zunehmender Höhe fällt die Temperatur
gleichmäßig um ca. 6,5°C /1000 m. Am oberen Rand der
Troposphäre herrschen Temperaturen von ca. -55 °C.

Den Zusammenhang zwischen Luftdruck und
Lufttemperatur kann man aus der allgemeinen Gaszustandsgleichung sehen:

p
x v = n x R x T

(p = Druck, v = spezifisches Volumen, n = Anzahl
der Luftmoleküle, R = universelle Gaskonstante, T
= Lufttemperatur)

Die Gleichung zeigt, daß ohne
Wärmezufuhr
von außen ( z.B. Strahlung, = adiabatischer
Trockengradient
) die Temperatur aufgrund des atmosphärischen
Druckgradienten
die Temperatur am Erdboden am höchsten ist.
Dies ist unabhängig von der Zusammensetzung des Gases, hat also
nichts mit CO2, Methan usw. zu tun.

druckg1 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

dichte2 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

Dichtegradient
der Atmosphäre

(Quelle:
Physikbücher, Meteorologievorlesungen)

http://www.geog.ouc.bc.ca/physgeog/contents/7h.html


Zusammenfassung atmosphärischer Wärmeeffekt

Hier nochmals alle physikalischen
und chemischen Effekte, die in der Summe den atmosphärischen
Wärmeeffekt
ausmachen. Er beruht im Gegensatz zum offiziell
propagierten “Treibhauseffekt” auf den
thermodynamischen Eigenschaften der Luft und den Wolken
.

warme1 - Atmosphärischer Wärmeeffekt: hydrologische Zyklus

 

Weiterführende Quellen:


(1) http://people.freenet.de/klima/indexAtmos.htm

(2) Physikbücher,
Meteorologievorlesungen
(3) http://www.geog.ouc.bc.ca/physgeog/contents/7h.html
(4) http://mitglied.lycos.de/climate/gegenstrahlung.htm
(5) http://people.freenet.de/klima/Einfluss.htm

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