Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens

3.0 Evolution

 

3.1Entwicklung des Evolutionsgedankens
3.2Paläontologie
3.2.1
Erdgeschichte, Altersbestimmungen,
3.2 2
Belege für die Evolution: Plattentektonik,
geologischer Kohlenstoffkreislauf, Kontinentalverschiebung,
Leitfossilien , Bestimmung eines Fossils
3.2.3
Phylogenie, Brückentiere,
vergleichende Anatomie, Homologie,
Analogie, Cladistik
, molekulare
Phylogenie
3.2.4
Ablauf der Evolution, Zeitmaschine:
Präkambrium, chemische
Evolution, Miller-Experiment,
Hypothesen
zur Entstehung des Lebens
, Endosymbiontentheorie,
Paläozoikum, Besiedlung des Landes, Entstehung
der Wirbeltiere,
Kambrium, Ordovizium,
Silur, Devon,
Karbon, Perm,
Trias, Jura,
Kreide, Tertiär,
Quartär
3.3Evolutionsfaktoren; Natürliche
Selektion
, Gendrift, Genfluß,
Mutation, Speziation
3.4Evolution des Menschen ; Biologische
Klassifizierung und Besonderheiten des Menschen
; Übergang
Tier – Mensch
; Australopithecines;
Homo erectus
, Kulturelle Evolution,
Homo sapiens
3.5Glossar Evolution
3.1Definition und Entwicklung
des Evolutionsgedankens

 

Die Evolutionslehre ist der Eckpfeiler der modernen Biologie. Sie vereint
alle Naturwissenschaften zu einem theoretischen Konzept und wird im Gegensatz
zu vielen anderen wissenschaftlichen Aussagen seit Jahrzehnten intensiv
und kritisch diskutiert.Von allen Theorien der Wissenschaft, ist die Evolutionstherorie die
am besten begründetste, da alle Naturwissenschaften Argumente liefern:
die Physik, Astronomie, Chemie, Biologie oder die Geologie. Alle Ergebnisse
werden heute zur synthetischen Evolutionstheorie (Neodarwinismus)
zusammenfaßt.

Falls jemand meint: “Ach, eine Theorie,
das ist ja nur ein unbewiesenes Hirngespinst! “;
dem
muß klar werden, daß unsere ganze Naturwissenschaft auf Theorien
basiert. Naturwissenschaftliche Theorien sind nicht zu verwechseln mit
dem Begriff Theorie der Umgangssprache, sondern sind in der Realität
bewährte Beschreibungen der Naturgesetze.

Nehmen wir z. B. die Gravitationstheorie
oder die Theorien der Mechanik von Newton. Kein Mensch würde
heute mehr die Tatsache als Hirngespinst bezeichnen, daß ein Körper,
wenn er fallengelassen wird, dem Boden mit einer definierten Bewegung
zustrebt und man dies exakt berechnen kann. Ohne diese Erkenntnisse hätte
man wohl kaum Raumfahrzeuge gezielt zu den Planeten schicken können!

Was ist Evolution?

Evolution
ist die Änderung des Genpools mit der Zeit!

Unter einem Genpool versteht man die Genome aller Individuen einer Population.
Gene sind Bestandteile von Lebewesen.

Was ist Leben?

  1. Leben ist ein aktives chemisches System, von der
    Umgebung abgetrennt und nicht im chemischen Gleichgewicht mit Umgebung.
    Chemisches Gleichgewicht = Tod!
  2. Leben reproduziert sich durch Vererbung.
  3. Vererbung variiert..
  4. Lebewesen wachsen und entwickeln sich..
  5. In Populationen findet Evolution, Adaptation
    und Innovation statt.
  6. Es gibt Organismen, die durch Ihre Fortpflanzung
    von anderen Arten isoliert sind.
  7. Arten bilden Gesellschaften von Verwandten und
    Gemeinschaften als Parasiten oder Symbionten mit anderen Arten.
Weitere Folgerungen und Postulate der modernen Evolutionstheorie:

Folgerungen der Paläontologie (Lehre von den Lebewesen
der Vorzeit):

  1. Die Evolution der Organismen verlief vom Wasser zum Land.
  2. Zunächst traten einfache, dann komplizierte Lebewesen
    auf.
  3. Die Entwicklung verlief von Wirbellosen über Fische, Amphibien,
    Reptilien zu den Säugern und Vögeln. Man kennt sehr
    viele Zwischenstufen der Entwicklung.
  4. Fossilien lassen sich zwanglos ins natürliche System einordnen.

Postulate:

  1. Jedes Individuum kann als isolierter Genpool betrachtet werden,
    die der Änderung unterworfen ist.
  2. Jedes Individuum hat eine unterschiedliche Ausfertigung des
    Genpools der Art.
  3. Die sich sexuell fortpflanzenden Individuen erhalten ihre Gene
    durch Rekombination der Gene ihrer Eltern und durch Mutation.
  4. Die Individuen mit günstigeren Phänotypen zeigen
    größere Verbreitung
  5. Die Abwanderung verhindert eine Teilung der Population in neue
    Spezies, wenn keine Isolation stattfindet
  6. Die Genfrequenzen ändern sich durch natürliche Selektion,
    Abwanderung, Mutation. Die Selektion ist die wichtigste Ursache
    der Änderung der Genfrequenzen.
  7. Die Evolution kann eine zeitliche Abfolge von Spezies hervorbringen
    ohne ihre Anzahl zu ändern. Weiterhin kann auch eine neue
    Gruppe von Spezies entstehen.
  8. Eine Population wird zu einer neuen Art, wenn genügende
    genetische Änderungen vorhanden sind, um eine Abwanderung
    zu Schwesterpopulationen zu verhindern.
  9. Mutation ist die Quelle neuer Gene.

Diese Aussagen sollen durch Fakten im Folgenden belegt werden.

Die moderne Evolutionstheorie und andere
Aussagen über die Herkunft des Lebens
Evolution erklärt im weitesten Sinn, daß das was wir heute
sehen, von allem was früher war verschieden ist. Die Galaxien, die
Sterne, das Sonnensystem und die Erde mit ihren Lebensformen haben sich
alle während der Zeit geändert. Demnach gab es eine physikalische,
chemische und biologische Evolution
.

Der Mensch hat sich seit Jahrtausenden Gedanken über seine und
der anderen Lebewesen Herkunft gemacht. Dazu ist von allen Organismen
nur der Mensch selbst in der Lage, da er durch sein speziell differenziertes
Gehirn sein Verhalten moralisch bewerten kann. Hunde, Mäuse, Vögel
oder Insekten können sich diese Frage nicht stellen und sind deshalb
nur ihrer Genetik und den Naturgesetzen unterworfen.

Viele kluge Menschen haben sich mit Hilfe der Möglichkeiten ihrer
Zeit damit auseinandergesetzt. Dabei hat der Nebel der Religion im Laufe
der letzten Jahrhunderte vieles verschleiert. Erst seit der Aufklärung
und Entwicklung der modernen Naturwissenschaft in den letzten 200 Jahren
wurde Klarheit zur Herkunft der Organismen geschaffen.

Die Veränderung ist eine
grundsätzliche Eigenschaft aller Materie und Energie
.

Beide unterliegen den Einflüssen der Umgebung. Jedes Atom oder Molekül
bewegt sich je nach Umgebungseinflüssen und reagiert mit anderen
Atomen oder Molekülen. Kommen z.B. Na und Cl zusammen, bilden sie
unter Energieabgabe einen neuen Stoff mit neuen Eigenschaften. Größere
Moleküle wie Kohlenhydrate werden am Luftsauerstoff oxidiert, DNA
mutiert, Viren infizieren Zellen und werden neugebildet, Zellen entstehen
und sterben, Organismen werden geboren und sterben.

Die Strahlung der Sonne bewegt sich durch den Raum und wird von Materie
absorbiert und in andere Formen der Energie umgewandelt. Planeten bewegen
sich um die Sonne, während diese sich in der Galaxis bewegt und verändert.
Selbst die Galaxien bewegen sich im Raum.
Dies kann überall und zu jeder Zeit beobachtet werden.

Diese Erkenntnisse sind für den Mensch oft nur schwer zu gewinnen,
da viele Veränderungen nicht seiner Zeitvorstellung gehorchen, sondern
der natürlichen oder vom Standpunkt der Erde ausgesehen der geologischen
Zeit
.

Außerdem ist er wie alle Organismen ein soziales Wesen, was auf
Fixpunkte also Konstanz ausgerichtet ist. Deshalb gab er sich auch mit
den Religionen eine Werteordnung, die ihm diesen Fixpunkt bietet.
Dieses Konstanzbedürfnis innerhalb seiner geistigen Evolution
verhindert oft die Erkenntnis der Veränderung inklusive seiner eigenen
Evolution. Wie das Leben ab einem bestimmten Punkt begonnen hat und mit
dem Tod endet, überträgt er diese Vorstellung auf seine und
der Organismen Herkunft und hat nun das Problem, daß es ebenfalls
einen Anfang und ein Ende der Materie und Energie geben muß.

All diese Faktoren veranlaßten die Menschen immer wieder im Lauf
ihrer Geschichte zur Entwicklung von konstanten, personifizierten Göttern,
die den Anfang und das Ende und die Erklärung all des Unverstandenen
repräsentierten.

Für die Erklärung der
Welt und deren Herkunft sind heute jedoch keine Götter mehr notwendig!

Diese Vorstellungen des Menschen sind ein Produkt der geistigen Evolution,
diese Bestandteil der kulturellen Entwicklung und diese wiederum Folge
der Entwicklung der Intelligenz. Intelligenz ist eine Eigenschaft der
Gehirne, Gehirne sind ein mehr oder weniger großes Netzwerk von
Neuronen und somit eine natürliche Entwicklung.

Da das hier vorgetragene materialistische Weltbild für jeden
gebildeten Menschen klar nachvollziehbar ist, wollen wir uns auf dieser
Basis mit der Evolution beschäftigen. Alle anderen Weltbilder sind
eine Sache des Glaubens, der Spekulation oder des Irrtums und entziehen
sich derzeit der logischen Konsequenz. Deshalb bleiben sie hier unberücksichtigt.

 

Im Laufe der Menschheitsgeschichte, die ein winziger Teil der Erdgeschichte
darstellt, haben viele gebildete Persönlichkeiten einen Beitrag zur
modernen Evolutionslehre geleistet. Nachfolgend eine kleine Auswahl:


345
 v. Chr.

Plato
Die Theorie der Formen
besagt, daß alle Lebensformen eine unvollkommene Nachbildung
des perfekten Himmelsmodells sind

1543

Nikolaus Kopernikus


Copern - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Kopernikus
begründete das heliozentrische
Weltbild.
Die Sonne ist das Zentrum des Sonnensystems und
nicht die Erde, wie Ptolemäus und Aristoteles behaupteten. Deren
weitere Annahmen,daß alle Himmelskörper sich uniform kreisförmig
bewegen und die Himmelskörper aus einem perfekten nichtirdischen
Material bestünden wurde in den kommenden Jahrhunderten widerlegt.

um 1600

Galileo Galilei


galileo - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Begründer der modernen
Astronomie, bestätigte z. B. durch Beobachtungen mit dem Teleskop,
daß die Planeten um die Sonne kreisen; er entdeckte
die Mond- und Venusphasen und neue Planeten

um 1600

Tycho Brahe
Planetenbewegung

um 1600

Johannes Kepler


_kepler - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Gesetze der Planetenbewegung

um 1640

Blaise Pascal
Mathematiker; Geometrie, Wahrscheinlichkeitsrechnung

ca. 1680

Isaac Newton


newton - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Gesetze der Mechanik und
Gravitation.
Seine Lehre baute auf dem heliozentrischen Bild des
Kopernikus auf.

ca. 1700

G. W. von Leibniz
Mathematiker, entwickelte Infinitesimalrechnung
(Differentiation und Integration); Anwendungen in der Gravitationstheorie
im Planetensystem und natürlich auch in irdischen Anwendungen
(z.B. in Pendeluhren).

um 1740

Leonhard Euler
Mathematiker; entdeckte viele mathematische
Rechenweisen und berechnete die Mondbahn

um 1745

Carl von Linné


linne4 - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Begründer
der Pflanzen und Tiersystematik

Er klassifizierte alle lebenden Organismen in ein hierarchisches System,
das aufgrund der Ähnlichkeiten in Arten, Ordnungen usw. gegliedert
war. Er begründete auch die binominale, lateinische Nomenklatur
der Organismen
also z.B. Equus caballus (Pferd) oder Apis mellifera
(Honigbiene) und Amanita muscaria (Fliegenpilz). Linné glaubte
jedoch, daß die Organismen Gottes Schöpfung seien, allerdings
befand er die Arche Noah zu klein für all die Spezies.
1749

G. L. Buffon
Naturgeschichte; setzt organische Evolution
voraus.
1798

T. R. Malthus


Georges Cuvier


cuvier3 - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Ein Aufsatz über die
Prinzipien der Population in seiner Wirkung auf die Zukunft
; Nachkommen
der Tiere besitzen bestimmte veränderte Eigenschaften der Eltern.
Cuvier ist der Begründer der Paläontologie
veröffentlicht verschiedene paläontologische Studien. Er
demonstrierte, daß die Tiere aus verschiedenen Grundbauplänen
bestehen und begründete die vergleichende
Anatomie
. Außerdem vertrat er die Katastrophentheorie,
die besagt, daß durch mehrere lokale Katastrophen frühere
Arten ausgestorben seien.
1800

Erasmus Darwin
Zoonomia; Versuch das organische
Leben aufgrund von Evolution zu erklären
1809

Jean-Baptiste Lamarck


Lamark - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Er
entwickelte in
Philosophie Zoologique
eine umfassende Theorie des Wandels der Lebensformen und die
erste
ausführliche Evolutionstheorie

aufgrund der Annahme, daß sich alle Organismen angeborenerweise
im Laufe der Zeit zu komplexeren Lebensformen entwickeln. Die komplexesten
Organismen (Mensch) hätten sich am längsten entwickelt,
einfachere Lebewesen seien erst kürzlich aus anorganischem Material
spontan entstanden. Er behauptete, daß die Organismen sich an
ihre Umgebung anpassten und diese Eigenschaft vererbten z. B. vererbten
die Giraffen die erworbene Eigenschaft der längeren Hälse
an die Nachkommen, die sie dadurch erhalten hätten, daß
sie sich zur Nahrungsaufnahme hätten strecken müssen. Er
widersprach dem Aussterben bestimmter Arten und meinte fossile Arten
hätten sich in heute lebende Arten weiterentwickelt.

http://www.stg.brown.edu/projects/hypertext/landow/victorian/science/lamarck1.html

1830

Charles Lyell


lyell - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
In Principles of Geology
legte er dar, daß die Erde viel älter
ist als bisher angenommen und sich langsam hauptsächlich durch
Erosion verändert hat.
Er führte erste Altersbestimmungen
mit Fossilien als Marker durch. Er vertrat die Auffassung, daß
geologische Prozesse heute wie früher dieselben seien und daß
sie immer mit der gleichen Geschwindigkeit ablaufen.

1831

Charles Darwin


_darwin3 - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Begründer der modernen
Evolutionstheorie(siehe unten); Darwin verläßt England
zu einer 5-jährigen Forschungsfahrt

ca. 1840

Friedrich Wilhelm Bessel
Berechnung der Sternentfernung durch Parallaxe
1848

Asa Gray
veröffentlichte ein Handbuch der Botanik
von Nord Amerika
und begründete die systematische Botanik
in den USA
1858

Alfred R. Wallace
schlug in einem Brief an C. Darwin
die Evolutionstheorie aufgrund natürlicher Selektion vor. Beide
stimmten zu und veröffentlichten Ihre Arbeiten.
1859

Charles Darwin
veröffentlichte sein
Buch: Vom Ursprung der Arten und legte den Grundstein
für die moderne Evolutionstheorie.

Darin verband er die Ideen Malthus über die menschliche Population
mit den Beobachtungen über Tierpopulationen, der Tiergeographie,-Anpassung,
Fossilien und künstlicher Zuchtauswahl zur Evolutionstheorie
durch natürliche Selektion
.

um 1860

James Clerk Maxwell
revolutionierte die Anwendung
der Mathematik in der Physik
1863

Thomas Henry Huxley
Aufsatz: Des Menschen Platz in der Natur
machte die Darwinsche Theorie bekannt
1863

Charles Lyell
Sein Buch: Die Vorzeit
des Menschen
machte den Glauben, daß die menschliche Rasse
viel älter als die biblische Zeitskala ist, publik
1866

Ernst Haeckel


mendel - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Gregor Mendel
Allgemeine Morphologie;
stellte einen radikale materialistische Interpretation der fortschreitenden
Evolution auf.  

Gregor Mendel veröffentlichte die Ergebnisse seiner Untersuchungen
der Vererbung bei Pflanzen.

um 1870

Gustav. R. Kirchhoff


kirchhof - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Kirchhoffsche Gesetze, entwickelte
die Spektralanalyse mit R. Bunsen
1871

Charles Darwin
 veröffentlichte The Descent
of Man and Selection in Relation to Sex
.

1896

Henri Becquerel


Becquerl - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
entdeckte die Radioaktivität.
Radioaktive Zerfallsreihen dienen zur Altersbestimmung bei Fossilien.
1900

Correns, Tschermak und De Vries
entdeckten die Mendelschen Gesetze
wieder. Hugo De Vries postulierte Evolution aufgrund von plötzlichen
Mutationen

1902


 

W. Sutton


rutherf - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Ernest Rutherford
Sutton zeigte den Zusammenhang
zwischen Cytologie und den mendelschen Gesetzen.



Rutherford entwickelte eine einfaches Atommodell und die Theorie des
radioaktiven Zerfalls; schlug den radioaktiven Zerfall als
Möglichkeit der Altersbestimmung vor
1908

T. H. Morgan,
G. H. Hardy and W. Weinberg
Morgan, der Vater der Drosophila Genetik
entdeckte die geschlechtsgebundene Vererbung. Hardy und Weinberg erkannten,
daß Evolution nur dann auftritt, wenn etwas das Gleichgewicht
der Gene stört
1912

Alfred Wegener


wegener - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
schlägt die Theorie
der Kontinentalverschiebung
vor
und stellte die These eines früheren Superkontinenten genannt
Pangaea auf, der sich in die heutigen Kontinente gespalten
hat

1915


 

Albert Einstein


einsteiy - Evolution: Zusammenfassung & Entwicklung des Evolutionsgedankens
Photoeffekt; Relativitätstheorie;
Zusammenhang Licht und Materie, gekrümmter Raum

um 1920

Edwin Powell Hubble
es gibt noch andere Galaxien im Weltraum;
entdeckte Rotverschiebung; Berechnung der Geschwindigkeit von Sternen
und Galaxien möglich
1927

H. J. Müller
entdeckte, daß Röntgenstrahlen
die Mutationsrate drastisch erhöhen
1928

Fred Griffith
entdeckte die Transformation, harmlose
Bakterien erhielten andere Erbeigenschaften
1930

Ronald Aylmer Fisher
veröffentlichte seine Allgemeine Theorie
der Natürlichen Selektion.
1932

J. B. S. Haldane
Die Ursachen der Evolution
1937

T. Dobzhansky
Architekt der synthetischen
Evolutionstheorie; veröffentlichte Genetics and Origin of
Species,
in der er die besten Elemente der Genetik und Systematik
verband
1942

Ernst Mayr
Ein weiterer Wegbereiter der modernen Evolutionstheorie;
veröffentlichte eine Systematik und der Ursprung der Arten,
beschäftigte sich mit Evolutionsfaktoren

1944

O. Avery, M. McCarty, und C. MacLeod
entdeckten, daß DNA
der Trager der Erbinformation ist
1951

Barbara McClintock
veröffentlichte ihre Hypothese der
Transposone
1953

J. D. Watson und F. H. C. Crick
klärten die Struktur
der DNA
auf

1966

Jacob, Lwoff, und Monod
erhielten den Nobel Preis für die Entdeckung
der Genregulation bei Bakterien

1968

NASA USA
Neil Armstrong
Landung auf dem Mond; letzter Beweis, daß
die Naturgesetze auf anderen Himmelskörpern gelten
1977

Stephen J. Gould
In Ontogenie und Phylogenie, wurden
die Lücken der Evolution erklärt
1980

Frederic Sanger
erzeugte die erste komplette Genomsequenz
eines Phagen

1988

hunderte von Laboratorien der Welt
das Human Genome Project begann

1997

NASA USA
Mars Pathfinder Mission, ein weiterer Beweis
für die Gültigkeit der Naturgesetze auf anderen Planeten

 

Weiterführende
Quellen:

Geschichte des Evolutionsgedankenshttp://www.ucmp.berkeley.edu/history/evotmline.html
Evolutionhttp://www.iup.edu/~rgendron/bi112-a.htmlx
http://www.nap.edu/readingroom/books/evolution98/contents.html
Universum, Galaxien, Sterne, Planetenhttp://www.windows.umich.edu/
Lebende Fossilienhttp://www.palaeo.de/edu/lebfoss/ausstellung/index.html
Alter der Dinosaurierhttp://www.nova.edu/ocean/biol1090/W-DINO-SYLLABUS.htm
Radiokarbonmethodehttp://www.physik.uni-erlangen.de/KORA/index.html
http://www.radiocarbon.org/index.html
http://c14.sci.waikato.ac.nz/webinfo/int.html
Paläontologiehttp://www.geologie.uni-halle.de/palges/pg.html
Entwicklung der modernen Astronomiehttp://csep10.phys.utk.edu/astr161/lect/development.html
Erdgeschichte, Geologiehttp://pubs.usgs.gov/gip/geotime/contents.html
Geologische Zeithttp://www.rlcst.qc.ca/en/302.html
Fossilisationhttp://www.mov.vic.gov.au/dinosaurs/fossintro.stm
Evolution des Menschenhttp://www.indiana.edu/~origins/
Kulturelle Evolutionhttp://ai.miningco.com/library/weekly/aa090797.htm
Hat dir dieser Artikel geholfen?

Comments on this entry are closed.