Zellkern Funktion, Aufbau & Beschriftung

Der Zellkern ist das größte
Zellorganell der eukaryontischen Zellen. Er enthält das Chromatingerüst
(bei der Teilung in Form von Chromosomen), das seinerseits die Erbinformation
enthält (in Form von DNA) und kontrolliert
somit die Struktur und Funktion der Zelle.

nukleus

Der Kern erscheint meist eiförmig, zentral im Cytoplasma
gelegen, bei Pflanzenzellen durch die Vakuole an den Rand der Zelle gedrückt.
Er ist farblos und von einer Doppelmembran umgeben, die viele Kernporen
enthält.

Mit dem Inneren der Kernmembran ist das ER in Verbindung.

Auf der Kernmembran sitzen wie auf dem ER Ribosomen.

nucleus2

Der Zellkern enthält eine Flüssigkeit genannt
Kernmatrix , den Nukleolus (RNA-Bildungsort) und je nach Art eine bestimmte
Menge Chromatinfäden
(z. B. Mensch 46).

Der Nukleolus
ist ein kleines rundliches Gebilde und dient der RNA-Synthese; zum Beispiel
werden hier die Ribosomen gebildet.

Die elektronenmikroskopische Abbildung
K3
zeigt einen Schnitt durch den Zellkern mit den
wichtigsten Strukturen.

 

In Abb. K5 ist eine Aufsicht
auf Kernporen zu sehen, in Abb. K6 der
Feinbau einer Pore.

_nucpor5

Durch die Kernporen findet ein reger Stofftransport statt.
Unter anderem wandern Abschriften der Baupläne der Eiweiße
(mRNA) aus dem Kern zu den Ribosomen. Auch
werden die Bauteile für den Zusammenbau der Ribosomen hindurch transportiert.


Abb. K1

Nukleus mit ER und Nukleolus
nuker

 


Abb. K2

Zellkern (Zeichnung nach TEM)

 

 

 

 


Abb. K3

ELMI-Bild Nukleus

 

 

 

 

 


Abb. K4

Zwiebelhautzellen mit Zellkern
zwieb3

 


Abb. K5

Kernporen (TEM)
_nucpor0

 


Abb. K6

Feinbau der Kernporen

 

 

 

Weiterführende
Quellen:
Nukleus: http://cellbio.utmb.edu/cellbio/nucleus.htm
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