Ökologie Biologie

2.Ökologie
2.1Abhängigkeit der Organismen von Umweltfaktoren
2.1.1
2.1.2
2.1.3
Einführung in die Ökologie
Abiotische Faktoren; Temperatur,
Licht; Pessimumgesetz;
Kardinalpunkte eines Faktors, Reaktionsbreite

Biotische Faktoren; Symbiose
bei Flechten
, Konkurrenz, ökologische
Nische
, Parasitsmus
2.2Beispiel eines Ökosystems
2.2.1
2.2.2
2.2.3
Nahrungsbeziehungen, Produzenten,
Konsumenten, Destruenten
, Nahrungsnetz
Stoffkreisläufe, Energiefluß
(Kohlenstoff, Stickstoff)
Bestandsdichteregulierung biologisches
Gleichgewicht
, Räuber-Beute-Beziehung,
2.3Umweltbelastung und Umweltschutz
2.3.1Störung des biologischen Gleichgewichts,
Global Change_Szenario
2.3.2Gewässerverschmutzung
2.3.3Ozon, Entstehung und Bedeutung, Veränderung
der stratosphärischen Ozonschicht
2.3.4Informationen
aus der Vergangenheit – Proxydaten: Eisbohrkerne
, Speleotherme,
Jahrensringe
2.4  Glossar
Ökologie

 

2.
1 Abhängigkeit der Organismen von Umweltfaktoren

2.1.1 Einführung

  • Definitionen
  • Temperatur
  • Erdkruste
  • Sonne
  • Atmosphäre

Die Ökologie ist die Lehre von den Lebensbeziehungen
der Organismen zu ihrer Umwelt
. Die Lebewesen haben wir im Kurs Zellbiologie
schon etwas kennengelernt. Nun wollen wir uns deren Umwelt und ihre Beziehungen
dazu näher anschauen. Die folgenden Betrachtungen sind zunächst
ohne Berücksichtigung menschlicher zivilisatorischer Einflüsse.

Die Umwelt kann man in 4 Bereiche einteilen:

  • Atmosphäre (Luft…..)
  • Biosphäre (da wo die Pflanzen wachsen…….)
  • Hydrosphäre (im Wasser…..)
  • Lithosphäre (Erdkruste ….)

Wir Menschen sind inzwischen in alle Bereiche vorgedrungen,
andere Lebewesen jedoch sind auf einen oder wenige dieser Lebensbereiche
beschränkt. Trotzdem herrscht zwischen diesen Bereichen unserer Umwelt
ein reger Austausch. Eine Amsel fliegt und nistet auf einem Baum,
sucht Nahrung in einer Wiese, wird dabei von einem freilaufenden Hund
gestört, konnte aber den Regenwurm gerade noch mitnehmen.
Der Regenwurm als Bodenbewohner hatte gerade im Wurzelwerk von Pflanzen
organische Stoffe und Bakterien aufgenommen.

Die organischen Stoffe stammten aus abgestorbenen Pflanzenteilen.
Als die Pflanzen noch lebten, nahmen sie Salze und Wasser
aus dem Boden auf, dazu CO2 aus der Luft und wuchsen
bei Sonnenbestrahlung, d.h. sie bildeten die Stoffe, aus denen sie bestehen
nämlich Kohlenhydrate, Fette und Proteine also organische Stoffe.

Wenn es regnet werden Teile des Bodens in den nahen
Bach geschwemmt, der in einen kleinen See mündet.

oeko1 - Ökologie Biologie

Unser kleines Beispiel zeigt schon die Vernetzung
der verschiedenen Umweltbereiche. Jeder dieser Bereiche besteht wieder
aus speziellen Lebensräumen für bestimmte Organismen:

  • die Luft
  • der Baum
  • die Wiese für die Amsel
  • der Boden für den Regenwurm
  • der Boden und die Luft für die Pflanze
  • der See für Fische usw.

Solche Lebensräume nennt man Biotope.
In einem Biotop können ganze Populationen
der gleichen Spezies leben. Eine Population ist eine Gruppe von Individuen
der gleichen Art, die zusammenleben und sich miteinander fortpflanzen
können. Innerhalb solcher Biotope bilden verschiedene Organismen
eine Lebensgemeinschaft, genannt Biozönose.
Die Gesamtheit aller Biotope mit all ihren Wechselbeziehungen und Biozönosen
wird Ökosystem
genannt.

Eine Ökosystem kann mit einer Stadt verglichen
werden. Es gibt viele lebenden und nichtlebenden Teile der Stadt. Man
findet Gruppen von Leuten, die nahe zusammenleben und eine Nachbarschaft
bilden. Innerhalb einer Stadt gibt es verschiedene Nachbarschaften. Entsprechend
gibt es verschiedene Biozönosen in einem Ökosystem.

Ein Ökosystem kann groß oder mikroskopisch
sein. Die Erde ist das größte Ökosystem. Sie kann
in 9 kleinere Komplexe aufgeteilt werden, die man Biome
nennt. Ein Biom ist ein Komplex von Biozönosen, die durch einen bestimmten
Typ Vegetation und ein bestimmtes regionales Klima gekennzeichnet sind
( z.B. Tropen) . Das Klima ist ein sehr wichtiger Faktor eines
Bioms, da es bestimmt, welche Pflanzen und Tiere dort leben.

emap3 - Ökologie Biologie

Das Leben auf der Erde braucht
Wasser, eine Energiequelle und verschiedene Nährstoffe
aus dem Boden , dem Wasser und der Luft. Vernünftige Kombinationen
dieser Faktoren kann man nicht in der oberen Atmosphäre oder tief
im Boden finden. Sie existieren nur in einer schmalen Schicht nahe der
Erdoberfläche (ca. 8km hoch in die Luft und ca. 8 km hinunter in
die Tiefsee). Man nennt diese Schicht Biosphäre.

Die Organismen sind nicht gleich über die Biosphäre
verteilt. An den Polen und auf den Gletschern leben nur wenige Organismen
aber sehr viele in den tropischen Regenwäldern.

Jeder Organismus in einem Biotop nutzt jedoch andere
Faktoren der Umwelt aus:

  • die Bakterien die Nährstoffe
    des Bodens und Wassers
  • die Pflanze die Mineralstoffe
    und das Wasser des Bodens und CO2 der Luft und das Licht
    der Sonne
  • die Amsel das Nahrungsangebot
    der Bäume und der Wiese
    usw.

Nahrung ist jedoch nicht alles. Die Pflanze öffnet
ihre Blütenblätter nur am Tag und wächst nur bei bestimmter
Temperatur. Die Bakterien und Pflanzen sterben ab, wenn der Boden zu sauer
ist. Ohne Nistmöglichkeiten wird man keine Vögel vorfinden,
und Regenwürmer sind in Sandböden nicht zu finden.

Unser kleines Szenario zeigt auf, daß die
Lebewesen einer Biozönose ganz unterschiedliche Faktoren
ihrer Umwelt nutzen:

  • Faktoren die sich auf andere Lebewesen beziehen: biotische
    Faktoren
  • der Hund vertreibt den Vogel, der Vogel frißt
    den Regenwurm, der Vogel nistet im Baum
  • (Konkurrenz, Nahrungsangebot, Fortpflanzungsfähigkeit)
     
  • Faktoren, die sich auf die unbelebte
    Umwelt beziehen: abiotische
    Faktoren
  • die Pflanze braucht Licht, CO2
    und Wasser, die Bakterien beötigen einen bestimmten Boden-pH, der
    Regenwurm braucht einen feuchten Boden usw.
  • (Energiequelle, Wasserversorgung,
    Bodenbeschaffenheit)

Dies gilt für alle Biotope und Ökosysteme.
Jedes System besitzt seine spezifischen Faktoren: die Wiese, der Wald,
das Hochgebirge, das Meer, die Steppe, der Regenwald usw.

Konsequenz aus den bisherigen Betrachtungen:

  • Alle Lebewesen eines Ökosystems hängen voneinander
    ab
  • Sie nutzen unterschiedliche Faktoren ihrer Umwelt
    aus

Wir wollen nun einige Faktoren genauer analysieren.

2.1.2 Abiotische Faktoren

Temperatur, Globale
Betrachtung

Die Wärme auf der Erde hat ihren Ursprung sowohl
auf der Sonne
, als auch in der geothermische Energie aus dem
Innern der Erde.

Unsere Erde besteht aus Erdkern,
Erdmantel und Erdkruste.
Die Erdkruste wird auch als Lithosphäre bezeichnet. In ihrem
Mittelpunkt ist sie etwa 5000° Celsius heiß.
Der innere Erdkern besteht im Wesentlichen aus den Metallen Eisen und
Nickel; er ist fest. Die Temperatur nimmt zur Erdkruste hin allmählich
ab. In etwa 40 bis 50 km Tiefe haben wir noch eine Temperatur von ca.
1000° Celsius, in ca. 100 m Tiefe ist die Temperatur zwischen 2,5
und 4°C. Bis in die Tiefe von ca. 10 m beeinflußt die Lufttemperatur
die Bodentemperatur. Unterhalb 10 m ist die Bodentemperatur auch unabhängig
von den Jahreszeiten. Die Erde hat einen mittleren geothermalen Gradienten
von ca. 25°C/km.

Im oberen Erdmantel und in der unteren Erdkruste befinden
sich in verschiedenen Tiefen geschmolzene und gasreiche Gesteinsmassen,
die aus dem Erdinnern aufgestiegen sind. Dieses flüssige Gestein
nennt man Magma (griech. = geknetete
Masse). Die Stellen, an denen sich das Magma sammelt, nennt man Magmaherde.
Diese liegen überwiegend im oberen Erdmantel in 60 bis 100 km Tiefe.

zusea - Ökologie Biologie

Die Kruste ist durchschnittlich etwa 30 km
dick
, der Erdmantel 2870 km und der Kern (innerer und äußerer)
3471 km.
Bei Eruptionen wird Magma ausgestoßen, das über 1000°
C heiß ist.
Die Erdkruste besteht hauptsächlich aus SiO2.
Ein großer Teil der Energie aus dem Erdinneren tritt durch die Verschiebung
der Erdplatten zu Tage. Genaueres finden Sie in : http://hum.amu.edu.pl/~zbzw/glob/glob34e.htm.

Die Erdkruste gliedert sich in verschiedene Platten,
die sich verschieben. Die Plattentektonik
sieht wie in der Abbildung rechts aus.
Nordamerikanische Platte, Südamerikanische Platte, Antarktische
Platte, Eurasische Platte, Afrikanische Platte, Indisch-Australische Platte,
Nazca-Platte, Pazifische Platte
.

tect5 - Ökologie Biologie

Auf der Erde gibt es trotz des Alters
von ca. 4.6 Millarden Jahren immer noch unzählige Stellen, wo heißes
Material aus dem Erdinneren und Unmengen verschiedene Gase (>70% H2O,
daneben CO2, SO2) ua. in die Erdatmosphäre
gelangen wie z.B. in Abb. 5 bei einer vulkanischen
Eruption des Mount St. Helens, Washington 1980.
In Abb. 6 sind alle Vulkane der Erde als
helle Punkte eingezeichnet. Die Quellen anderer geothermischer Energie
wurden nicht berücksichtigt.

vulmap - Ökologie Biologie

Vom Weltraum aus sieht das Ökosystem
Erde aus:


earth6 - Ökologie Biologie

wp6 - Ökologie Biologie

71 %
der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Deshalb ist die
Erde ein
Wasserplanet.
In den Ozeanen gibt es eine gigantisches Wasserförderband, das warmes
Wasser in den Norden des Atlantik und kaltes Wasser in den Pazifik im
Süden befördert:

owt1 - Ökologie Biologie

Die Wärmespeicherkapazität
dieser Ozeane
ist ein wichtiger Faktor, um die Temperatur an der Erdoberfäche
relativ konstant zu halten .

Die Wärme, die an der Erde ankommt, ist gemessen
an ihrem Ursprung Sonne relativ gering. Die Sonne gibt eine Leistung von
3.86×1026 W ins All ab. In Höhe der Erdbahn führt
dies im Raum zu einem Strahlungsfluss ( Intensität der Strahlung
= Energie/Zeit/Fläche) von S = 1368 W/m2 d.h. die Erde
wird mit 1,74×1017 W bestrahlt, wovon im Mittel ca. 30% reflektiert
werden (=Albedo Erde =0,3). Damit absorbiert die Erde 1,2 x1017
Watt.
Seit einigen Jahren verwenden Klimatologen die Schuster-Schwarzschildgleichung,
die für heiße Sternenatmosphären entwickelt worden ist,
um die Oberflächentemperatur
der Erde als idealisierter schwarzer Körper (= optimal Strahlung
absorbierende und reflektierende Körper) zu berechnen. Diese Rechnung
liefert ohne Atmosphäre (hypothetisch; nicht per Experiment beweisbar)
einen Wert von -18 °C Strahlungstemperatur
und mit Atmosphäre eine Wert von +15 °C Strahlungstemperatur.
Dieser Wert wird mit der tatsächlich gemessenen Oberflächentemperatur
(resultiert aus Messung der kinetischen Energie) fälschlicherweise
gleichgesetzt und ein fiktiver “Treibhauseffekt” daraus abgeleitet,
der durch die Strahlungsabsorption atmosphärischer Spurengase wie
CO2, Methan, Ozon und FCKW verursacht werden soll.

Diese Spurengase (z.B. CO2 mit 0,037%) beeinflussen das
Wärmegeschehen in der unteren Atmosphäre tatsächlich jedoch
kaum. Die auf der Erde ankommende Wärme und die geothermische Energie
wird hauptsächlich in den Ozeanen
gespeichert. Das globale Wasserförderband verteilt das warme
und kalte Wasser und sorgt z.B. im Golfstrom für ein derzeit mildes
Klima in Europa.
Die Thermodynamik in der Atmosphäre sorgt zusammen mit der Erddrehung,
dem Tag- und Nachtwechsel und dem jahreszeitlich unterschiedlichem Abstand
der Erde zur Sonne zusammen mit deren Zyklen und der kosmischen Strahlung
für ein lokal chaotisches Wetter und laufende Klimavariationen.

warme5 - Ökologie Biologie

Allein an der Sonnenoberfläche haben wir ca. 5500 °C. Diese
Hitze reicht aus, um in 149 600 000 Km auf der Erde zusammen mit der geothermischen
Energie, der Thermodynamik und dem Druckgradient
der Atmosphäre eine Oberflächentemperatur zwischen -89 °C
und +59°C
zu erzeugen (gemessen).

In der gängigen Literatur wird meist der Begriff
mittlere Erdtemperatur verwendet. Sie liegt bei Mittelung möglichst
vieler globaler Werte
(2m) statistisch bei +15°C.

Diese 1886 vom schwedischen Naturforscher Svante Arrhenius
(1859-1927) damals geschätzte Zahl ist eigentlich unsinnig,
denn je nach Lokalität findet man auf der Erde immer völlig
unterschiedliche Temperaturen und Schwankungen. Trotzdem wird diese damals
willkürlich genannte Zahl auch heute noch verwendet. Nimmt man z.B.
das arithmetische Mittel der seit Beginn der Messungen maximal festgestellten
Erdtemperaturen liegt man bei: (-89 + 59)/2 = -15°C, was ebenfalls
nicht anwendbar ist.
In Key West, der Südspitze von Florida z.B. waren es
in den letzten 100 Jahren immer im Mittel 25°C mit Schwankungen um
3 Grad je nach Saison.
In Verkhoyansk, im Nordosten Sibiriens findet man mittlere
Temperaturen von -15°C mit Schwankungen um 60°C.

Die Temperaturverteilung (Juli 2001) auf der Erde sah
wie folgt aus:

lcmoll - Ökologie Biologie

Vergleicht man die Temperaturbereiche
mit den Biomen erkennt man, daß entsprechend der Temperaturbereiche
eine bestimmte Flora und Fauna vorhanden ist. Es gibt gleiche
Bereiche auf der Nord-und Südhalbkugel.

Die Abbildung 10 zeigt
die Änderung der mittleren Troposphären-Temperatur der Erde
aus Satellitenmessungen (NASA MSU) der letzten 22 Jahre:

( Quelle:
http://wwwghcc.msfc.nasa.gov/temperature/
und
http://www.microtech.com.au/daly/graytemp/surftemp.htm).

grayfig4 - Ökologie Biologie

Ergebnis:
konstante Schwankungen innerhalb 1 Grad Celsius.

Alle anderen Messungen wie die von Bodenstationen
seit Beginn des 20.Jh. zeigen ebenfalls keinen nennenswerte Änderung
(ca. 0,5° Anstieg)
Die Abb. 11 zeigt z.B. die gemessene Oberflächentemperatur
gemessen seit 131 Jahre in Irland (Quelle: http://www.microtech.com.au/daly/graytemp/surftemp.htm).

Ergebnis:
konstante Schwankungen um 1-2 Grad.

tempsea - Ökologie Biologie

In Abb. 12
sind die Oberflächentemperaturen der Sargassosee im Atlantik
(mit einer Zeitauflösung von 50 Jahren) bis 1975 zu sehen. Sie wurden
durch den Vergleich radioaktiver Isotope bei im Sediment am Meeresgrund
abgelagerten Organismenresten bestimmt. (Kegwin, L.
D. (1996) Science 274, 1504-1508
)
Die Temperatur variert dabei innerhalb 3,6 C° , war im Mittelalter
1-2 Grad höher, was zum Beispiel Weinanbau in Grönland ermöglichte
und steigt seit ca. 300 Jahre leicht an.

Schon im letzten Jahrhundert sah man den Zusammenhang
der Temperaturen auf der Erde mit deren Atmosphäre.

Die Zusammensetzung der Erdatmosphäre und der Atmosphären
benachbarter Himmelskörper kann man der nachfolgenden Tabelle entnehmen:

Zusammensetzung der Atmosphären in %,

Oberflächentemperaturen und Drücke

Venus
Mond
Erde
Mars
CO2: 96%
N2: ca. 3 %
Spuren von: SO2, H2O, CO, Argon, Helium,
Neon, H2 und HF
keine
N2: 78%
O2: 21%
Spuren von:
Argon, Neon,
CO2 (0,034%)
feuchte
Luft:
H2O max. 4%
CO2: 95.32%
N2: 2.7%
Argon (Ar): 1.6%
Spuren von: O2, H2O und Ne
Druck: 92 bar
Druck: 1 bar
Druck: 9 Millibar
Temperaturen:
+ 486°C
Temperaturen:
-233°C – + 123°C
Temperaturen:
-89°C – +59°C
Temperaturen:
-140°C – +20°C

Die Wirkung der Atmosphäre
auf die Oberflächentemperatur eines Himmelskörpers nennen einige
Wissenschftler: Treibhauseffekt.
Andere Quellen definieren diesen allein im Zusammenhang mit der Wirkung
von Spurengasen. Wie man aus der Tabelle entnehmen kann, hängt er
von der Zusammensetzung und Dichte der Atmosphäre ab.

Bei den Temperaturen der Erde und des Mars ist Wasser
flüssig und deshalb ist Leben möglich.

Treibh1 - Ökologie Biologie

Dabei wird von einigen atmosphärischen
Gasen ( hauptsächlich Wasser, auch als Aerosol und Eis) und durch
Wetter-Einflüsse solare und von der Erde reflektierte Strahlung
(Infrarotstrahlung) absorbiert.

Die Energie wird durch Wärmeströmung
(meist vertikal) und Wärmeleitung (auch horizontal) weitergegeben.
Wenig Strahlung wird reflektiert. Durch Kondensation von Wasserwird die
absorbierte Wärme in der Atmosphäre wieder frei.

Die wärmeabsorbierenden Gase nennt man
Treibhausgase
, obwohl der Vergleich mit einem Treibhaus im Wesentlichen
physikalisch falsch ist. Ein Treibhaus
ist gekennzeichnet durch eine Glashülle
und eine erhöhte CO2-Konzentration
innen. Die Erwärmung im Inneren tritt nach einiger Zeit durch die
Erwärmung der umhüllten Luft und das
Fehlen von Wind (Wärmeströmung)
ein. Glas hat dagegen
eine hohe Wärmedurchlässigkeit. In der Atmosphäre haben
wir aber in goßem Umfang Wärmeströmung und Wärmeleitung.

wtt42 - Ökologie Biologie

Die durch die Wärmeabsorption
des Wassers
, dessen Kondensation
und die Strahlungsabsorption und Emission an Erde und Atmosphäre
entstehende Wärme heizt zusammen mit der geothermischen
und biologischen Energie
die untere Atmosphäre auf.

Neben der Aufwärmung durch
die Wärmestrahlung der Sonne und den Luftdruck gibt es noch andere
Faktoren, die die Temperatur der Erde deutlich beeinflussen wie z.B. der
Sonnenwind, bzw. diekosmische Strahlung.

Abb. 17 zeigt den Vergleich
mit der Temperaturentwicklung im 20. Jahrhundert: Der vielfach erwähnte
Temperaturanstieg um 0,5°C korrespondiert exakt mit den gemessenen
Sonnenaktivitäten.
(http://solar-center.stanford.edu/sun-on-earth/varsun.html
)

Die Ursachen des “atmosphärischen Treibhauseffekts”
werden in der Wissenschaft und den Medien kontrovers diskutiert. Die allgemein
gängige Version und realistische Abhandlungen dazu findet man in
den nachfolgenden Quellen:

Derzeit allgemein gängige Treibhausversion
http://www.treibhauseffekt.com/
http://www.sses.ch/de/solarium/treibhauseffekt.html
http://www.umweltbundesamt.org/dzu/Y00610.html
http://www.epa.gov/globalwarming/
http://www.dar.csiro.au/cc/default.htm
http://www.greenhouse.gov.au/pubs/factsheets/fs_effect.html
http://royal.okanagan.bc.ca/mpidwirn/atmosphereandclimate/greenhouse.html
http://www.windows.ucar.edu/earth/interior/greenhouse_effect.html
Realistische Betrachtungen des Treibhauseffektes
http://www.oism.org/pproject/s33p36.htm
http://members.internettrash.com/medwiss2/gerlich2.html
http://members.internettrash.com/medwiss2/fusion2.html
http://members.internettrash.com/medwiss2/einlg1.html
http://krahmer.freepage.de/klima/thuene/thuen02.html
http://people.freenet.de/klima/indexAtmos.htm
http://www.microtech.com.au/daly/graytemp/surftemp.htm

http://www.globalwarming.org/brochure.html

Die etablierte Klimaforschung der
letzten 25 Jahre postulierte einen direkten Zusammenhang der Temperaturentwicklung
aufgrund der Entwicklung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre.
Daraus wurde eine vom Menschen verursachte Temperaturänderung durch
anthropogene Treibhausgase abgleitet und durch hauptsächlich schätzungsbasierte
Computersimulationen
ein Global-Change-Szenario konstruiert,
das bis heute durch Akzeptanz der Politik weitreichende Folgen für
das Leben der Menschen hat. Schlagworte dieses Szenarios sind:

Klimakatastrophe, Global Warming, anthropogener Treibhauseffekt, CO2,
Methan als Klimakiller, Klimaschutz.
Siehe dazu mehr
hier
.
(Bemerkung: Klima = Wetter/Zeit laut
WMO 30Jahre)

Die von einem Teil der
internationalen Wissenschaft angeführten Ursachen der aktuellen Klimaveränderung
durch den Menschen sind jedoch wissenschaftlich fragwürdig und
meist spekulativ.
Sie beruhen im Wesentlichen auf einem unverstandenen
Kohlenstoff-Kreislauf und der Mißachtung grundlegender physikalischer
Gesetze. Die daraus abgeleiteten spekulativen Konsequenzen wurden in Computersimulationen
verarbeitet, die folglich wiederum Spekulationen lieferten. Deshalb ist
das so begründete Global-Change-Szenario
eine Irrlehre
oder wie die Amerikaner sagen:
junk science!
(Begründungen
siehe Quellen oben und
hier)

Realistische Ursachen des Klimas und Erdtemperatur:

Faßt man alle derzeit bekannten Fakten (u.a.
Geologie, Astronomie) zusammen wird klar, daß die Klimaverhältnisse
auf der Erde wesentlich durch die Eigenschaften des Wassers bedingt
werden!

  • ca. 71% der Erde sind mit Wasser
    bedeckt, max. 4% sind in der Atmosphäre
  • andere Planeten wie Venus und
    Mars besitzten kein Wasser in dieser
    Größenordnung
  • Wasser speichert Wärme und z.B. CO2
  • Wind und Wetter verteilen die Wärme, Wolken kühlen
    die Erdoberfläche
  • Für die Wärme in Erdnähe sind auch
    wesentlich der Dichtegradient der Atmosphäre und Wolken verantwortlich.
  • die Erde ist geologisch sehr unterschiedlich strukturiert
    und präsentiert sich der Sonne im Weltraum verschieden, deshalb
    ergeben sich unterschiedliche Klimazonen
  • Energie und Materie verändert sich dauernd, also
    ändert sich das Klima mit der geologischen Zeit

Bemerkungen zum sog. “anthropogene Treibhauseffekt”
siehe hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 1

Vernetzte Ökosysteme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 2

Biome
biom4 - Ökologie Biologie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 3

Aufbau der Erde

eak3 - Ökologie Biologie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 4

Plattentektonik

 


Abb. 5

Eruption des Mount St. Helens
erupt1 - Ökologie Biologie

 


Abb. 6

Vulkane der Erde

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 7

Die Erde vom Weltraum aus mit Dichtegradient der Atmosphäre

grad - Ökologie Biologie

 

 

 


Abb. 8

Das ozeanische Wasserförderband

 

 

 

 

 

 


Abb. 9

die Erdatmosphäre
earthlim - Ökologie Biologie

atm7 - Ökologie Biologie

Schichtung der Atmosphäre
(bitte Anklicken)

 

 


Abb. 10

Wärme an der Erde
 

keywest - Ökologie Biologie

verho - Ökologie Biologie

keyver - Ökologie Biologie

 

 

 


Abb. 11

Temperaturverteilung der Erde

 

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 12

MSU-Messungen der mittleren Troposphärentemperatur

 


Abb. 13

gemessene Oberflächentemperatur ohne Wärmeinseleffekt
surfac3k - Ökologie Biologie

Bitte anklicken zum Vergrößern

 


Abb. 14

Oberflächentemperatur der Sargassosee der letzten 3000 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 15

Wärme durch die Erdatmosphäre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abb. 16

Wärmeentstehung in der Erdatmosphäre

 


Abb. 17

Sonnenaktivitäten

solactiv - Ökologie Biologie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende
Quellen:


Aufbau der Erde:
http://euler.uni-koblenz.de/MMDemo/erdschichten.html

Sonne aus astronomischer Sicht: http://www.seds.org/billa/tnp/sol.html
Sonne: http://solar-center.stanford.edu/
Erde aus astronomischer Sicht: http://www.seds.org/billa/tnp/earth.html
Daten der Planeten: http://seds.lpl.arizona.edu/nineplanets/nineplanets/nineplanets.html
Earth-Viewer; die Erde aus verschiedenen Weltraumpositionen:
http://www.fourmilab.ch/cgi-bin/uncgi/Earth/action?opt=-p
Erd-Gallery; 127 globale Fakten: http://hum.amu.edu.pl/~zbzw/glob/glob1.htm
World Recources Institut; globale Fakten zur Ökologie:
http://www.wri.org/

Vulkane: http://volcano.und.nodak.edu

Strahlungsbilanz der Erde: http://didaktik.physik.uni-wuerzburg.de/~pkrahmer/home/bilanz2.html

Messung der mittleren Erdoberflächentemperatur:
http://www.greeningearthsociety.org/Articles/2000/surface1.htm
Temperaturmessdaten: http://www.giss.nasa.gov/data/

http://see.gsfc.nasa.gov/edu/SEES/index.html
Entwicklung der Erdtemperatur: http://www.microtech.com.au/daly/regional.htm
Geothermische Energie:
http://www.energie-schweiz.ch/bfe/en/erneuerbare/geothermie/.

Geothermischer Gradient: http://www.science.ubc.ca/~geol202/meta/gradient.html

NASA-Satelliten Daten Temperatur: http://science.msfc.nasa.gov/newhome/essd/essd_strat_temp.htm
Änderungen des Magnetfeldes der Sonne: http://www.wdc.rl.ac.uk/wdcc1/papers/nature.html

http://www.vision.net.au/~daly/solar.htm

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